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Produktrichtlinie Honig

Produktrichtlinien Honig

Allgemeine Vorbemerkungen:
1. Die unter der Regionalmarke Lippequalität angebotenen Produkte sollen die regionale Wertschöpfung stärken. Erzeuger, Produzenten und Handel haben ihren Sitz bzw. ihre Produktionsstätten in Lippe. So werden Arbeits- und Ausbildungsplätze in Lippe erhalten und geschaffen.
2. Die verwendeten Grundmaterialien stammen nach Möglichkeit aus Lippe. Räumliche Nähe, pflegliche Tierhaltung und kurze Transportwege schonen die Natur und das Klima.
3. Auf gentechnisch veränderte Pflanzen und Futtermittel wird verzichtet. Klärschlamm kommt auf den Feldern nicht zum Einsatz.
4. Die Anforderungen der Produktrichtlinien stellen qualitativ hochwertige Produkte sicher und beschreiben deren Kontrolle.
5. Der Lippequalität e.V. fördert die Produktvermarktung durch Öffentlichkeitsarbeit in den Medien, im Internet, auf Veranstaltungen und durch Informations- und Verteilmaterial.

§ 1 Herkunft
1. Honig entsteht aus 2 verschiedenen Rohstoffen: a). Nektar: Der Nektar ist eine wässrige Zuckerlösung mit geringen Anteilen von Aminosäuren, Mineralien, und verschiedenen organischen Säuren. b) Honigtau: Der Honigtau ist die stark zuckerhaltige Ausscheidung Pflanzensaft saugender Insekten, Lachniden und Lekanien. Aus beiden Rohstoffen entsteht durch die Arbeit der Bienen der Honig.
2. Der von Lippequalität-Imkern in Lippe gewonnene Honig ist Lippequalität-Honig. Er wird auf den Gläsern mit dem Lippequalität-Logo – in der Regel als Aufkleber - gekennzeichnet.
3. Bei einer Bezeichnung der Honigsorten muss mindestens 60% der entsprechenden Honigsorte enthalten sein.

§2 Produktkontrolle
Die Kontrolle der Honige wird von drei verschiedenen Institutionen vorgenommen:
1. Kontrolle durch den Deutschen Imkerbund. Der DIB beauftragt ein Institut mit der Kontrolle von Honigen, die durch einen Zufallsgenerator ausgewählt werden. Der Honigobmann des Kreisimkervereins wird mit der Entnahme bei den Imkern beauftragt. Hier wird auch die Sortenreinheit geprüft.
2. Eine zweite Kontrolle erfolgt durch die Lebensmittelüberwachung des Kreises Lippe. Es werden Proben in unregelmäßigen Abständen genommen.
3. Die dritte Kontrolle wird durch die zentrale Honigbewertung durch den Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker vorgenommen. Der Imker unterwirft sich freiwillig der Bewertung, die zentral im Gebäude der Landwirtschaftskammer in Münster durchgeführt wird.

§3 Herstellungsverfahren – Gewinnung von Honig
Nach der Entnahme aus dem Volk wird der Honig auf kürzestem Wege in den Schleuderraum des Imkers gebracht. Unter Einhaltung der Hygienerichtlinien werden die Waben entdeckelt, geschleudert, gesiebt, geklärt, feincremig gerührt und in Verkaufsgebinde abgefüllt. In einem dunklen, trockenen Raum wird der Honig dann bis zum Verkauf gelagert.

§ 4 Generalklausel für alle Produktrichtlinien
1. Die Produktgruppe wählt oder bestimmt eine(n) Sprecher(in), die/der den Vorstand sachlich berät und die Produktgruppe leitet (Außendarstellung, Werbung, Texte, Organisation der Kontrolle).
2. Zu Kontrollzwecken (Einhaltung der Richtlinien) hat der Verein das Recht auf Einblick in die Bücher der Mitgliedsbetriebe.
3. Die Produktion ist durch Aufstellen entsprechender Schilder („Hier wächst Ihr ...“) ganzjährig zu kennzeichnen. Bei der Vermarktung oder dem Direktverkauf wird das Logo von Lippequalität verwandt. Das Logo darf nicht verändert werden.
4. Ausnahmen und Abweichungen von den Produktrichtlinien kann der Vorstand auf Antrag genehmigen. 5. Im Übrigen gilt die Satzung des Vereins.

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung

unsere Präsentkartons

der LQ-Präsentkarton

Produktgruppensprecher

Honig: Jürgen Amrhein, Dörentrup

meist gesehen

 wird überprüft von der Initiative-S

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung