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Neuigkeit

Das gibt es Neues von Lippequalität e.V.

Samstag, August 31, 2019

Kartoffelernte im Schulfach Politik - Lemgoer Schulklasse erntet und vermarktet lippische Kartoffeln

Woher kommen eigentlich Pommes und Chips? Schülerinnen und Schüler des Lemgoer Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, Klasse 8b, haben im Unterrichtsfach Politik mit ihrer Lehrerin Dr. Astrid Libuda-Köster einen Einsatz bei der Kartoffelernte und -vermarktung absolviert: Kartoffellese, Sortierung, Verpackung, Verkauf. Ziel des Unterrichts: Arbeit in der Landwirtschaft kennenlernen, Einblick in den Handel bekommen, Preisgestaltung, Marketing, Zusammenhänge zwischen Arbeit, Preis und Lohn wahrnehmen.


Eine der Schülergruppen ist um ihr Ernteergebnis versammelt.

Bio-Landwirt Martin Nagel instruiert die Schulklasse über den Ablauf des Kartoffel-Projekts.

Die Jungengruppe der 8b nach der Ernte.

Mit Stolz schaut die Mädchengruppe auf ihren Ertrag.

Ein Lippequalität-Feldschild weist auf den Zusammenhang zwischen Acker und Erntefrucht hin.

Zu diesem Projekt hatte der Lippequalität e.V. auf den Biohof der Stiftung Eben-Ezer eingeladen. Auf dem Kartoffelacker des Bio-Landwirts Martin Nagel konnten die Jungen und Mädchen ernten. Sie lernten dabei, dass man sich - nachem der Kartoffelroder durchgefahren ist - bücken muss, sich schmutzig macht, schleppen muss. Dann werden die Kartoffeln sortiert und dafür muss man Kriterien entwickeln. Sie werden eingetütet und für den Handel vorbereitet. In den Handel sind sie zum Teil schon gekommen: zuerst am Hofladen der Stiftung Eben-Ezer, in der kommenden Woche auch in Supermärkten in Lemgo und Dörentrup. Der Erlös der Aktion kommt der Klassenkasse zugute.

Die Schülerinnen und Schüler waren in drei Gruppen eingeteilt und mit Eifer dabei, war es doch einmal eine ganz andere Art von Unterricht. Sie werden dieses Projekt noch lange in Erinnerung behalten, hoffentlich länger als der Muskelkater dauert, den sie von der ungewohnten Arbeit haben. Die Initiatoren und Veranwortlichen, Dr. Bernd Nagel-Held und Jobst Flörkemeier, zeigten sich sehr zufrieden, denn der Lippequaltät e.V. bringt regionale Produkte auf den Markt. Da ist es wichtig, dass Menschen, vor allem Jugendliche wissen, woher die Produkte kommen und den Zusammenhang zwischen dem heimischen Boden und den Produkten kennen, die man im Supermarkt kaufen kann.

Ein Highlight war zudem, dass der WDR mit Christine Etrich und einem Fernsehteam angereist war und von dem Projekt in der Lokalzeitsendung am 30. August berichtete. Wer die Sendung nicht hat sehen können, sie ist noch in der WDR-Mediathek anzuschauen: hier ist sie.

Dass zum Kartoffelanbau mehr gehört als nur ernten, konnten die Schülerinnen und Schüler allerdings nur theoretisch lernen: den Acker vorbereiten, Kartoffeln legen, ihn freihalten von Schädlingen und zu viel konkurrierenden Fremdpflanzen, im guten Maße düngen. Und der Landwirt braucht neben dem Land, den Saatkartoffeln auch einige Maschinen und Geräte. Aber auch dieser kleine Einblick in die Landwirtschaft und den regionalen Handel ist schon eine gute Sache, die Schule machen sollte.


unsere Präsentkartons

der LQ-Präsentkarton

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Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

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