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Neuigkeit

Das gibt es Neues von Lippequalität e.V.

Donnerstag, August 29, 2019

Klimaschutz durch mehr regionale Produkte

Der Referent für Nachhaltigkeit der Lippischen Landeskirche, Johann Dralle, Bäckermeister Mickel Biere und Günter Puzberg vom Lippequalität e.V. trafen sich in dieser Woche zu einem intensiven Austausch über nachhaltige Lebensmittelproduktion. Regionalität spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn von der Wurzel bis in den Laden sind es nur sehr kurze Wege. Das spart Energie und Verkehr mit ihren schädlichen Folgen ein.


Günter Puzberg, Johann Dralle und Mickel Biere (von links nach rechts) trafen sich zum Fachgespräch über nachhaltiges Wirtschaften in Lippe.

Weil regionale Lebensmittel oft saisongebunden sind, kann es nicht alles zu jeder Zeit geben. das bedeutet auch, dass Kunden sich in ihren Wünschen auch auf die Regionalität und Saisonalität einlassen müssen. Genau das will die Lippische Landeskirche fördern und im eigenen Bereich selber umsetzen. Dabei geht es um Kuchen und belegte Brötchen, um Mittagsmahlzeiten und Getränke.


Die Stelle von Johann Dralle wurde in Umsetzung des landeskirchlichen Klimaschutzkonzepts eingerichtet. Er hat nachhaltiges Wirtschaften in Kassel studiert und bringt eigene Erfahrungen im Obstanbau vom elterlichen Hof im Raum Stade ein. So kann er Berater der Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen sein und die Brücke auch zu regionalen Lieferanten schlagen. Er interessiert sich für regional engagierte Handwerks-Bäckereien und andere Produzenten von Lippequalität, aber auch für eine umweltfreundliche Lebensmittelproduktion. Auf seiner To-do-Liste steht demnächst z.B. auch der Besuch der Bio-Hofmolkerei der diakonischen Stiftung Eben-Ezer.


Der Lippequalität e.V. hat in seinen Statuten seit der Gründung im jahr 2002 die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln festgeschrieben. Dabei geht es um Energie und Klimaschutz, um Boden- und Grundwasserschutz. Aber selbst der Erhalt von Betrieben und Arbeitsplätzen in der Region sei eine Frage der Nachhaltigkeit. Denn wer hier arbeitet, müsse nicht so weit fahren. Und Lebensmittel, die es in Lippe gibt, müssen nicht hierher transportiert werden. Und bei Lebensmitteln, die es in Lippe nicht gibt, geht es neben der Reduzierung des Transportes und um einen fairen Handel, bei der Vermeidung von Soja für Tierfutter sogar um den Erhalt der Regenwälder.


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Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung

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