nach oben

Neuigkeit

Das gibt es Neues von Lippequalität e.V.

Donnerstag, April 23, 2015

Wissenschaftliches Interesse an Lippequalität wächst

Hochschulprojekte, Bachelor- und Masterarbeiten widmen sich verstärkt der Regionalvermarktung am Modell Lippequalität


Der Vorsitzende des Lippequalität e.V. beim Telefoninterview (Foto: A. Pöhlker)

Die Vermarktung regionaler Produkte rückt immer mehr in das Interesse von Hochschulen. Das lässt sich beim lippischen Regionalvermarktungsverein „Lippequalität e.V.“ an der deutlich gestiegenen Zahl von Anfragen und Kontakten für Semesterprojekte, Bachelor- und Masterarbeiten ablesen. Viele sind an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo und Detmold beheimatet. Gegenwärtig unterstützt Lippequalität darüber hinaus wissenschaftliche Arbeiten an den Universitäten Göttingen und Bonn. Schon mehrfach konnte Lippequalität Studenten Praktikumsmöglichkeiten in der Regionalvermarktung geben und in regional produzierenden Betrieben vermitteln.

Die gestiegene Nachfrage aus dem Bereich der Universitäten und Hochschulen führt der Vorsitzende des Lippequalität e.V., der Diplom-Pädagoge und frühere Landespfarrer Günter Puzberg, auf die Bewegungen im Markt zurück. Seitdem immer mehr Kunden regionale Produkte bevorzugten, setze auch der Lebensmitteleinzelhandel vermehrt auf regionale Angebote. Das setze dort ein Umdenken und Umhandeln in Gang. Allerdings würde hier häufig nur mit Worthülsen gearbeitet und der Kunde letztlich betrogen. Denn echte Regionalprodukte müssten auch wirklich ihre Wurzeln in der Region haben, in der sie verkauft werden. „Wir begrüßen im Lippequalität e.V. das wissenschaftliche Interesse der Professoren und Studierenden sehr, weil auf diese Weise die Regionalprodukte und deren Vermarktung von außen und unvoreingenommen betrachtet werden. Davon profitiert wir auch. Zu selten steht dabei die Frage nach der Regionalität und Qualität der Produkte und ihrer Produktion im Focus des Interesses. Hier würde sich Lippequalität gerne messen lassen. Wo regional draufsteht, muss auch regional drin sein.“

Bei einer Überprüfung von Regionalinitiativen hat der Lippequalität e.V. im vergangenen Jahr die meisten Punkte bekommen und wurde im nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerium wegen seiner soliden Arbeit, breiten Aufstellung und starken Mitgliedschaft, vor allem aber wegen seiner transparenten Produktrichtlinien als „Regional plus“ ausgezeichnet.

Inzwischen ist der Lippequalität e.V. sogar schon bis in Lehrbücher vorgedrungen. So werden Studierende seit diesem Frühjahr in einem Lehrbuch der Betriebswirtschaftslehre auf Lippequalität hingewiesen, um am Modell regionale Produktion und deren Vermarktung zu lernen. Dass sich inzwischen auch Schulen mit regionalen Produkten befasst, hat eine breite Untersuchung des Engelbert-Kämpfer-Gymnasiums in Lemgo erst kürzlich gezeigt. Das kann Schule machen.


unsere Präsentkartons

der LQ-Präsentkarton

Archive

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung

 wird überprüft von der Initiative-S