Lippequalität e.V.

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Lippequalität (gegründet im Jahr 2002) ist die Regionalmarke in Lippe und Umgebung: die Gemeinschaft von Betrieben, die regionale Produkte mit besonderen Qualitätsmerkmalen herstellen, verarbeiten und handeln. Das Gütesiegel wird an geprüfte regionale Betriebe und für anerkannte Produkte vergeben.

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Donnerstag, November 12, 2015

Glyphosat in aller Munde - Warum gentechnikfreies Futter für unsere Ernährung so wichtig ist

Glyphosat - das Pflanzengift, das speziell für gentechnisch veränderte Pflanzen entwickelt wurde - kommt deutlich überwiegend durch gentechnisch veränderte Futtermittel nach Deutschland. So erzeugte Nahrungsmittel (Milch, Fleisch, Eier) müssen nicht gekennzeichnet werden. Trotzdem ist auch der Einsatz bei uns zu hoch.


Ein Lippequalität-Schwein bekommt kein gentechnisch verändertes Futter (Foto: Puzberg).

Mit diesem Logo schloss der Referent Dr. Peter Hamel seine Präsentation zu Glyphosat ab. Denn gentechnisch verändertes Futter bringe neben konventionell produzierten Getreide den Hauptanteil an Glyphosat in unserer Nahrung.

Glyphosat vernichtet Pflanzen und wirkt als Antibiotikum

Das war eine der wesentlichen Aussagen des Referenten, Dr. Peter Hamel, Agrarwissenschaftler und praktizierender Landwirt aus Schwalmtal (Vogelsberg). Und: Glyphosat ist ein Antibiotikum. Das wussten vbbiele nicht. Es töte nicht nur Leben auf dem Acker, sondern habe auch negative Auswirkungen auf Tiere und später auch im Menschen - bis in das Erbgut hinein.

Dr. Hamel referierte auf Einladung des BUND in der Hochschule OWL in Lemgo. Glyphosat könne sogar die Resistenz gegen Antibiotika erhöhen und weitere multiresistente Keime begünstigen. Im Pflanzenreich hätten sich bei starkem Einsatz des sogenannten "Round up" bereits eine Fülle resistenter Pflanzen entwickelt, die in Nord- und Südamerika bereits erhebliche Probleme brächten.

Die Landwirtschaft in Deutschland solle den Glyphosat-Einsatz erheblich drosseln. Eigentlich sei er nur wirklich sinnvoll gegen Queckennester auf dem Acker. Und in der Tiernahrung solle man vollständig auf gentechnisch verändertes Futter verzichten, denn darin sei dieses Pestizid in großen Mengen nachweisbar.

Fütterung ohne Gentechnik (und damit glyphosatarm) ist bei Lippequalität Bedingung

Wer also dem Glyphosat in der Nahrung weitgehend aus dem Weg gehen wolle, der sollte bei Fleisch und Fleischprodukten sowie bei tierisch erzeugten Nahrungsmitteln ganz auf Produkte aus gentechnkikfreier Fütterung setzen. Das gibt es nicht zu Billigpreisen. Wer auf der sicheren Seite sein will, muss hier in Lippe also auf regionale Bioproduktion und Lippequalität-Fleischereien mit ihren ausgesuchten Zulieferern setzen. Denn bei Lippequalität ist gentechnisch verändertes Futter nicht erlaubt. Und für die Umwelt ist es auch besser, denn gentechnisch verändertes Futter kommt nicht nur auf langen Wegen aus Übersee, sondern trägt dort auch zur Rodung von Regenwäldern und zur Vernichtung fruchtbarer Böden bei.


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