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2012

Die HSG-Bundesliga-Mannschaft wünscht frohe Weihnachten

Die Frauenhandball-Bundesligamannschaft der HSG Blomberg - unser Lippequalität-Sportpartner - wünscht uns von Lippequalität ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Wir wünschen der HSG das ebenso. Möge es für beide: die HSG und Lippequalität im kommenden Jahr aufwärts gehen. Gute Neuverpflichtungen hier wie dort sprechen dafür!

Start in den Weihnachtsbaumverkauf: frisch und ungespritzt

Lippequalität beschenkt den Vahlhauser Kindergarten

Mit leuchtenden Augen standen die Kinder der lila Gruppe im Kindergarten Vahlhausen in der Halle und sangen das Lied von den Adventskerzen. Waldemar Bierbaum und Günter Puzberg vom Lippequalität e.V. waren gekommen, um hier ein paar Geschenke abzuladen. Der ganz frische Weihnachtsbaum, die ungespritzte Nordmanntanne, steht jetzt in der Eingangshalle. Ein großer kunterbunter Stutenkerl (Bäckerei Biere) lockte gleich zum Naschen. Dazu gab es noch frische Milch von der Lemgoer Molkerei in Eben-Ezer und lippischen Honig. So wurde es ein fröhliches Frühstück. Dass später alle 80 Kinder, behinderte und nichtbehinderte gemeinsam, davon abbekommen haben und die Erzieherinnen auch noch, versteht sich von selbst.

Mit dieser Aktion wurde zugleich der Weihnachtsbaumverkauf bei Lippequalität eröffnet. Denn zu den Grundsätzen der Regionalvermarktung gehört, dass die Weihnachtsbäume ungespritzt und ganz frisch angeboten werden. Sie wurden nicht schon vor Wochen abgesägt und haben auch keine lange Reise hinter sich. Deswegen sind sie für Kinder unbedenklich, bleiben sie frisch und nadeln bis weit ins neue Jahr hinein nicht.

Die Lippequalität-Weihnachtsbäume stehen ab sofort zum Kauf in Detmold, Lage und Bad Salzuflen bereit.

Waldemar Bierbaum bringt Milch und Honig aus Lippe für die Kinder (Fotos: Puzberg)
Die lila Gruppe in Vahlhausen singt von den Adevntslichtern

Backaktionen gehen nur bei richtigen Bäckern

Vor Weihnachten besinnen sich viele auf die richtigen Bäcker, die mit ihren Backstuben vor Ort, die noch per Hand und nach eigener Rezeptur ihr Brot, ihre Brötchen, ihren Kuchen und ihre Kekse backen. Vor Weihnachten finden nämlich bei vielen Lippequalität-Bäckern "Backaktionen" statt.

Ein paar Beispiele:

Der Bäcker Ingwersen öffnet zum Adventsmarkt in Hiddesen seine Backstube, damit backfreudige Kinder ihre eigenen Plätzchen backen können.

Der Bäcker Busch in Langenholzhausen backt unentgeltlich mit Vertretern der Kalletaler Tafel große Mengen Kekse für Bedürftige, die am 22.12. verschenkt werden sollen - und spendet auch noch den Teig dafür.

Bäckermeister Biere in Heiligenkirchen hat regelmäßig die Schützen in seiner Backstube (schon seit 1984), die mit ihm zusammen Weihnachtsgebäck backen. Die Leckereien sollen die Fürstin-Pauline-Stiftung, den Ambulanten Hospizdienst, die Kinderklinik und "Diakonis" erfreuen.

Detmolder Bäcker backen "UNICöpfe", Hefezöpfe für die UNICEF, die in den Bäckereien Weber/Stiller in Heidenolodendorf und Biere verkauft werden. Der Erlös geht diesmal an die Hilfe für syrische Flüchtlingskinder.

Schön, wenn es vor Ort solche guten Kontakte - Aktionen der Partnerschaft und Freude - in unserer Region gibt!
Was sich viele aber nicht klar machen: Solche Spenden-Aktionen sind nur möglich, wenn es auch eine Backstube am Ort gibt.

Aber ein Bäcker kann nicht von Spendenaktionen leben. Die offenen Backstuben in unseren Orten gibt es nur, wenn auch die Menschen dort das Jahr über einkaufen. Wer die Billigprodukte vom Industriebäcker bezieht oder Aufbackbrötchen aus dem Handel erwirbt, der sorgt mit dafür, dass es immer weniger Handwerksbäcker in Lippe gibt.

Lippequalität und die einkaufsbewussten Menschen in Lippe setzen sich dafür ein, dass es diese Handwerksbetriebe am Ort gibt, dass hier regional und qualitätsbewusst gearbeitet und gewirtschaftet wird und dass auch unsere Kinder noch einen echten Bäcker mit einer richtigen Backstube sehen können.

Und das sind die richtigen Adressen für den Einkauf: Ihr nächstgelegender Lippequaliltät-Bäcker.

Fotoserie vom "Gänseessen"

Lippequalität-Gänseessen im "Weißen Ross".
Der Vorsitzende befragt die Gründer von Lippequalität: Dr. Bernd Nagel-Held und Mickel Biere.
Bodo Dangela aus Blomberg als Experte für die Lippe-Gans im Gespräch mit Günter Puzberg.
Der Koch im "Weißen Ross", Herr Hanke, wird interviewt.
Rüdiger Hunke-Hartog im Gespräch mit Helmut Diekmann und dem Ehgepaar Schäferkordt.
Friedrich Brakemeier, Vorsitzender des Lippischen Heimatbundes, im Gespräch mit Dr. Bernd Nagel-Held.

Fotos: Hunke-Hartog

Überzeugender Festtag bei der großen Lippequalität-Familie

Dr. Ute Röder wünscht dem Verein Lippequalität und seinen guten Zielen in Lippe Wachstum und Rückenwind.

Die Lippegans als Delikatesse beim Festessen

Zur letzten der besonderen Feiern zum 10-jährigen Bestehen des Vereins Lippequalität konnte sein Vorsitzender, Günter Puzberg, gestern Abend über 100 Gäste in der Museumsgaststätte "Weißes Ross" im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold begrüßen.

Das Festessen, das mit einem überraschenden vierstimmigen Gesang aller Gäste begann, bestand vollständig aus Lippequalität-Produkten. Das war eine Sache der Ehre. Es begann beim leckeren Apfelpunsch aus Apfelsaft der Lebenshilfe Detmold, ging über das Brot und den Dipp weiter zum zarten Forellenfilet von der Familie Klaffka aus Blomberg-Altendonop.

Das sehr ermutigende Grußwort des Kreises Lippe, vertreten durch die Fachleiterin für Umwelt und Energie, Dr. Ute Röder, mundete der großen Versammlung ebenso, wie das pürrierte Gemüsesüppchen (Gemüse der Detmolder Gärtnerei Diekmann) aus Kürbis, Möhren, Ingwer und hauseigenem Chili.

Vor dem Hauptgang führte der Vorsitzende bildreich und erzählend durch Entstehungsgeschichte von Lippequalität, die ersten guten Schritte, die Rückschläge ("Tal der Tränen") und die nachfolgende Stärkung. Von anfänglich etwa 30 Mitgliedern sind es heute mehr als 130. Lippequalität sei aus Lippe nicht mehr wegzudenken.

Unter den Zuhörenden waren viele, die die Geschichte direkt miterlebt und getragen haben. Allen voran die beiden Vorstandsmitglieder Mickel Biere, Bäckermeister in Heiligenkirchen, und Dr. Bernd Nagel-Held, Müller in Voßheide. Ihnen wurde für ihre unermüdliche Arbeit vom Vorsitzenden und allen Anwesenden besonders herzlich gedankt. Unter den Gästen waren viele Mitglieder von Lippequalität, Bauern und Landfrauen, Familienbetriebe, Geschäftsführer, Vertreter der regionalen Finanzdienstleister, Politiker aus Kommunen und dem Kreis, Stiftungsvertreter, Freunde und Förderer der Regionalbewegung Lippe.

Im Mittelpunkt stand das Gänseessen. Es gab die Lippegans (aufgezogen an der Eickernmühle) , dazu Rotkohl, Kartoffeln vom Gut Wendlinghausen. Dazu gab es reichlich verschiedene Säfte und Saftschorlen aus den lippischen Betrieben Fa. Koch in Lage, Fa. Wernicke in Leopoldshöhe und der Lebenshilfe Detmold. Auch das Bad Meinberger Mineralwasser durfte nicht fehlen.

Zum Schluss gab es gute Aussichten in die Zukunft von Lippequalität, ein launiges Grußwort von Friedrich Brakemeier, Vorsitzender des Lippischen Heimatbundes, und als saisontypischen Nachtisch einen Bratapfel (Fa. Schäferkordt in Lemgo) mit Vanillesoße. Das rundete den überzeugenden und kurzweiligen Abend kulinarisch für alle ab und machte ihn zu einem würdigen und gelungenen Festtag der großen Lippequalität-Familie. Vielleicht hat dieser Abend manchen erst richtig klar gemacht, warum es gut und richtig ist, in der lippischen Regionalbewegung und bei Lippequalität direkt dabei zu sein.

Essen mit Etikettenschwindel?

Die Apotheken-Umschau wirbt für verlässliche Regionalität beim Essen.

Unter der Überschrift "Essen mit Etikettenschwindel" prangert die Apotheken-Umschau vom 1.11.2012 den Etikettenschwindel bei dem Stichwort "Regionalität" an. Denn das Modewort benutzen inzwischen fast alle.

80% der Verbraucher seien Umfragen zufolge bereit, "mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, wenn diese aus ihrer Region kommen". Deswegen gäbe es immer mehr Produzenten, die den Slogan "Aus der Region" verwenden. Meistens sei das Etikettenschwindel.

Die Politik prüft auf Bundeseben Möglichkeiten, die Regionalität eines Produktes besser abzusichern. Aber das ist alles halbherzig und wird von den großen Lebensmittelkonzernen stark beeinflusst.

Anders ist das bei Lippequalität. Hier wird der Nachweis der Regionalität geführt. Nur nachweislich Produkte regionalen Ursprungs können das Gütesiegel bekommen. Und nur Firmen, deren Produkte nachhaltig regional produziert sind, können bei Lippequalität Mitglied sein: zum Schutz des Verbrauchers und zur Sicherstellung einer guten Regionalmarke.

"Aus OWL" ist kein geeignetes regionales Siegel

Die Gewerkschaft NGG fordert mit viel Medienaufwand ein Regionalsiegel "aus Ostwestfalen". Schön, dass sich die Gewerkschaft für regionale Produkte und Vermarktung einsetzt. Aber weiß denn die NGG nicht, dass es in der Region bereits bewährte Regionalsiegel gibt?

Wer ein Regionalsiegel wünscht, der sollte doch hinschauen, ob es das schon gibt. Allerdings: OWL ist nicht die Region. "Aus OWL" ist auch keine Aussage. Ebenso wenig wie "Aus Ihrer Region" oder "Natürlich aus..."
Es sei denn, es soll damit gewährleistet werden, dass die Produkte wirklich aus der Region stammen. Das können allerdings nur anerkannte und kontrollierbare regionale Vermarktungseinheiten.

So wie bei Lipepqualität: Brot darf dann nicht nur dort gebacken worden sein, sondern das Mehl muss von einer hiesigen Mühle kommen, das Getreide von lippischen Feldern. Und die Wurst darf nicht nur hier verkauft werden. Das Ferkel ist in Lippe geboren, das Schwein hier aufgewachsen.

Und wie steht es mit der Qualität?
Uns ist es nicht egal, woher etwas kommt. Es ist uns auch nicht egal, wie die Tiere gehalten und transportiert wurden. Lippequalität-Schweine werden auf Stroh gehalten, sie werden gentechnikfrei gefüttert, sie werden nur ganz kurze Wege transportiert. Das und manches mehr macht dann die regionale Qualität aus.

Ob die NGG das schon diskutiert hat? Wir sind zum Gespräch bereit. Denn es ist unser ureigenstes Thema - schon seit langem.

Bad Meinberger Bauernmarkt - ein Großereignis

Anna Syrowatka zieht mit Eifer die Lose (Foto: Gerlinde Puzberg)

Bei bestem sonnigen Herbstwetter wurde der diesjährige Bad Meinberger Bauernmarkt wieder zu einem Großereignis - für die zahlreichen Besucher und für Lippequalität. Das Lippequalität-Dorf war wieder ein guter Anziehungspunkt.

Dazu trug auch die Verlosung mehrerer Präsentkörbe und weiterer Preise bei. Die Glücksfee war die kleine Anna Syrowatka aus Detmold, die auf dem Arm ihrer Mutter eifrig die Loszettel zog. Spontan stifteten die Obstplantagen Watermann, die Gärtnerei Bicker und die Bäckerei Biere weitere Preise, so dass es eine muntere Verlosungsaktion gab.

Den großen Präsentkorb bekam in diesem Jahr das Ehepaar Pessara aus Detmold-Klüt, die sich über die guten regionalen Produkte herzlich freuten.

Die beiden anderen Präsentkörbe gingen an Helga Krähe aus Horn-Bad Meinberg und Regina Piehl aus Detmold-Mosebeck.

Der Eingang zum Lippequalität-Dorf im schönen Bad Meinberger Kurpark
Ehepaar Pessara freut sich über den großen Präsentkorb
Der Lippe-Tomatenkorb findet seine Gewinnerin. (Fotos: Gerlinde Puzberg)
Gewonnener Erdbeer-Secco macht fröhlich.

Bad Meinberger Bauernmarkt "Echt lippisch"

Am 20. und 21. Oktober lädt der Bad Meinberger Bauernmarkt wieder zum Besuch der Allee und des historsichen Kurparks ein. Ein lohnenswerter Besuch: wegen der vielen Stände und insbesondere auch wegen des "Lippequalität-Dorfes", dass wieder dabei ist. Dort gibt es allerhand Köstlichkeiten zum Verzehr: Tomatensuppe und Cherusker Spießbraten mit Salaten, lippischen Pickert und Bratwürste, Pflaumenkuchen und Zwiebelkuchen, Milchshake und Obstsäfte, Kaffee und heißen Sauerkirschwein. Und dazu das Angebot an vielen Dingen zum Mitnehmen.

Wer sich an der Verlosung beteiligt: Abschnitte sind in der Lippischen Landeszeitung und in 'lippe aktuell', kann noch mehr profitieren: denn viele leckere Waren warten auf Gewinner: von bunten Kartoffeln über Blumen und Wurst bis Präsentkorb.

Eingang zum Lippequalität-Dorf in 2011
Am Pickertstand auf ganz frischen Pickert warten, das lohnt.

Lippequalität feierte Erntedankfest und 10-jähriges Bestehen

Brigitte Hilcher überbringt die Grüße und Glückwünsche des Bundesverbandes der Regionalbewegung und seiner 350 regionalen Initiativen.

Es war ein schöner Festgottesdienst zum Erntedankfest und eine kleine feine Feier,  als Lippequalität an diesem Sonntag sein 10-jähriges Bestehen feierte.

Lippische Betriebe brachten ihre Gaben in die Kirche, die ganze Gemeinde feierte Abendmahl, der Vorsitzende, Pfarrer Günter Puzberg, hielt die Predigt. Als Gäste sehr gut aufgenommen fühlten sich alle in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Detmold-Ost.

Brigitte Hilcher (Borgentreich) überbrachte die Grüße des Bundesverbandes der Regionalbewegung, zu dem inzwischen etwa 350 Initiativen gehören. Lippequalität gehöre nicht nur zu den stärksten, sondern auch zu den glaubwürdigsten Regionalvermarktern. Denn Lippequalität habe mit seinen Produktrichtlinien sehr klare und wertvolle Kriterien. Die kurzen Wege, der Umweltschutz und der Tierschutz ständen dabei ebenso im Vordergrund wie die Gentechnikfreiheit in Lebens- und Futtermitteln. Gerade Letzteres sei in der koventionellen Landwirtschaft leider nicht gegeben.

Anstelle von Grußworten wollten manche der Ehrengäste lieber interviewt werden wie Maria Klaas von der Industrie- und Handelskammer Detmold und Friedrich Brakemeier als Vorsitzender des Lippischen Heimatbundes. Für beide war klar, dass Lippequalität nicht nur wichtig für Lippe ist, sondern weiter wachsen muss, damit viele Betriebe in Lippe und damit auch Lippe insgesamt gut aufgestellt ist für die Zukunft. Zugleich sollten auch in Lippe weitere Anstrengungen gemacht werden, regionale Qualität nach Vorne zu bringen.

Dass sich Lippequalität bei aller regionalen Orientierung nicht nur um sich selbst kreist, zeigte u.a. die Projektförderung für den Aufbau einer örtlichen Bäckerei in Mangoase in Ghana, über die in Gottesdienst und Feier informiert und zusammengelegt wurde. Das Projekt der Regionalbewegung Lippe wird weitergeführt und kann noch Spenden brauchen.

Gekonnt untermalt und umrahmt wurde das Fest nicht nur durch den Kirchenchor der gastgebenden Gemeinde mit ihrem Kantor Johannes Pöld, sondern auch durch das Trio Estate, das mit Musikbeiträgen von Klassik bis Klezmer begeisterte.

Es war ein rundes Fest, versehen mit vielen guten Gesprächen, leckerem Essen und ganz vielen guten Wünschen für die Zukunft - und mit dem Dank für alles, was bislang gelungen ist und erreicht wurde.

Der Abendmahlstisch zum Erntedankfest in der Erlöserkirche am Markt in Detmold.
Vertreter von Lippequalität-Betrieben mit ihren Gabenkörbchen.

70 Erntedankbrote in einer kleinen Gemeinde

Eine Scheibe des von Kirche und Lippequalität entwickelten Erntedankbrotes (Foto: Puzberg)

Vor mehreren Jahren haben die Bäcker im Verein Lippequalität ein Erntedankbrot entwickelt und in einer gemeinsamen Aktion mit der Lippischen Landeskirche zum Erntedankfest angeboten. Der Erlös ging unter dem Motto "Lipper teilen" an die Aktion Brot für die Welt. Das Besondere dieses Erntedankbrotes ist seine Aufteilung: es hat eine dunkle und eine helle Hälfte. Der tiefere Sinn: die unterschiedlichen Hautfarben, überhaupt die Unterschiede in der Welt gehören zusammen und bilden eine Einheit. Dieses Brot ist ein Zeichen für Integration und mehr Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg.

Die Lippische Landeskirche hatte sich aus dieser Aktion zurückgezogen. Eine entsprechende Anfrage des Vereins Lippequalität für dieses Jahr wurde von der Landeskirche negativ beschieden. Es mangele am Interesse in den Gemeinden, wurde schriftlich herausgegeben. Mag ja stimmen.

Aber eine kleine Gemeinde in Lippe stellt sich gegen diesen Trend und ist seit Jahren eine rühmliche Ausnahme: Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Voßheide führte diese Aktion auch in diesem Jahr unter der Leitung von Superintendent Dirk Hauptmeier wieder durch. Am vergangenen Sonntag wurden 70 dieser Erntedankbrote in der Gemeinde verkauft.

Der Verein Lippequalität sieht darin ein gutes Zeichen. Dabei geht es weniger um den Erlös, als um die Symbolkraft dieses gemeinsamen Brotes: Schwarz und Weiß in der Welt gehören ebenso zusammen wie Kirche in der Region und Lippequalität als Regionalbewegung: Gute Ideen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit sollten nicht aufgegeben werden, nur weil sie am Anfang zu wenige wahrnehmen.

Das Aktionsplakat "Lipper teilen" an der Kanzel der Gemeinde Voßheide.
Jugendliche verkauften 70 Erntedankbrote an die Gottesdienstteilnehmer.

Zwei bemerkenswerte Hoffeste

Als noch frisch war an diesem herrlichen Herbstsonntag, stellten sich schon viele Besucher auf dem Meierhof der Stiftung Eben-Ezer ein. (Foto: Puzberg)

Gleich zu zwei Hoffesten hatten Lippequalität-Betriebe am vergangenen Sonntag im Rahmen der Aktion bundesweiten " Tag der Regionen" eingeladen. Und beides sind lippische Bio-Höfe.

Das eine Hoffest fand in Lemgo Luherheide auf dem Meierhof der Stiftung Eben-Ezer statt. Viele Menschen kamen und nutzten die Gelegenheit, ins Innere von Kuhstall und Melkanlage und der Molkerei zu schauen. Klar, dass der Molkereibetrieb schon aus Hygienegründen in der Zeit ruhte. Aber auch der Rest des Hofes mit Schafen und Schweinen, Kartoffeln und etlichen Köstlichkeiten war den Besuch wert.

Zum anderen Hoffest war nach Lage-Hagen eingeladen worden: auf den Bio-Hof Brinkmann mit seinen Kartoffeln, Gemüse, mit Café und Pferden. Auf dem großzügigen Hofgelände fanden sich auch viele Aussteller ein, einige davon sind Lippequalität-Mitglieder wie z. B. der Bio-Schafhof Ebert aus Lemgo, die Lebenshilfe Detmold mit Bio-Obst und Fruchtsäften oder auch die Bio-Molkerei der Stiftung Eben-Ezer. Schaukochen und Podiumsdiskussion mit Ministerbeteiligung waren zudem Höhepunkte.

Hoffeste zum "Tag der Regionen" am 30.9.2012

Hoffest auf dem Meierhof und bei der Hofmolkerei Eben-Ezer: ab 11 bis 16 Uhr
32756 Lemgo, Buchenstr. 52 (Luher Heide), Parkplätze am Meierhof vorhanden.

Es ist die einzige in Lippe und eine einzigartige Molkerei in ganz Nordrhein-Westfalen - die Bio-Hofmolkerei der Stiftung Eben-Ezer in Lemgo. Sie ist wie der ganze Meierhof dem Regionalvermarktungsverein Lippequalität angeschlossen und produziert Vollmich und fettarme Milch - jetzt auch in 1/2-Liter-Packungen für den kleinen Haushalt.

Für einen Tag öffnet sie sich für alle Interessierten, dazu ein großes Hoffest auf dem Meierhof. Der ist ein Teil von Eben-Ezer, hat über 40 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, arbeitet nach den Bioland-Richtlinien und produziert Kartoffeln und Gemüse, hat Schweine und Schafe. Natürlich wird auch das Futter für die Milchkühe auf den eigenen Ländereien angebaut.

Hoffest auf dem Biohof Brinkmann in Lage: ab 10 bis 18 Uhr
Fröbelstr. 5, 32791 Lage (Hagen), eine Parkplatzausschilderung ist vorhanden.

Etwa 40 Aussteller und viele Aktivitäten laden auf dem Lippequalität-Biohof ein, dazu auch eine Diskussionsrunde zum Thema "Wie regional is(s)t Bio?", u.a. mit NRW-Landwirtschaftminister Johannes Remmel.

Sojaanbau schädigt Wälder und Weltklima

Immer wieder erreichen uns Nachrichten, dass der Futtermittelanbau in Südamerika, insbesondere Soja, die dortigen Wälder schädigt, Naturräume zerstören, den Menschen die Nahrungsmíttelgrundlagen rauben und Land auf Dauer verseuchen. Auch das Weltklima wird immer stärker durch diese Fehlnutzung verändert. Darauf macht jetzt die Albert-Schweitzer-Stiftung erneut aufmerksam. Hier dazu ein kleiner Film.

Lippequalität versucht in seinen Betrieben, von der Sojazufütterung ganz los zu kommen und auf einheimische Futtermittel umzustellen. Für Lippequalität-Fleisch und -Wurst soll kein Regenwald mehr gerodet werden. Gentechnikfrei muss das Futter bei uns ja schon lange sein. Das sind neben der Tierhaltung auf Stroh und der bewussten Regionalität die Gründe, warum Lippequalität-Fleisch etwas teurer ist. Aber das sind auch die Gründe, warum es viel mehr Wert ist. Mehrwert für die Welt da in Südamerika und bei uns!

Lippequalität-Präsentkorb für Marion Widany aus Lügde

Gärtnermeister Karl-Heinz Bicker, Gewinnerin Marion Widany und Günter Puzberg, der Vorsitzende von Lippequalität, halten gemeinsam den Präsentkorb in einem der Tomatengewächshäuser in Elbrinxen.

Eigentlich hatte Marion Widany, die gebürtige Bremerin, mit ihrem Besuch aus der alten Heimat von Lügde nur mal rüber nach Elbrinxen zum 1. lippischen Tomatenfest fahren wollen. In der Gärtnerei Bicker verkostete sie viele Tomatensorten und manches Leckere, was aus Tomaten hergestellt worden war. Und sie hatte sich ein wenig über Lippequalität informiert. Das war vor drei Wochen, als es so sehr heiß war.

In diesen Tagen musste Frau Widany noch einmal nach Elbrinxen. Denn sie war unter den Teilnehmenden an der "Wahl der Tomate des Jahres" gezogen worden, um einen großen Lippequalität-Präsentkorb mit regionalen Produkten in Empfang zu nehmen. Das tat sie auch gerne. "Wissen Sie, man kommt hier in Elbrinxen ja sonst nicht so vorbei. Aber das Tomatenfest und die Vielfalt von 30 Tomatensorten, das hatte mich gelockt", sagte sie im Gespräch mit dem Gärtnermeister Karl-Heinz Bicker und dem Vorsitzender der Regionalvermarktungsgemeinschaft Lippequalität, Günter Puzberg aus Detmold. Denn zu Hause hat Frau Widany selber ein paar Tomaten in ihrem Gewächshaus.

Und dann kam die gelernte Gärtnerin mit dem Schwerpunkt Zierpflanzenbau ins Schwärmen: "Ich bin ganz begeistert von dieser regionalen Initiative. Regionales Vermarkten ist überhaupt im Kommen. Es ist doch ein Irrsinn, wenn man bedenkt, dass viele Blumen tausende von Kilometern hinter sich haben, wenn sie bei uns ankommen. Wir müssen wieder lernen, regional und saisonal zu leben." Lippequalität hatte eine neue Freundin gewonnen, die die Grundgedanken der Regionalvermarktung nicht erst lernen muss.

Im Verein Lippequalität sind Betriebe aus der Region zusammengeschlossen, die gesicherte regionale Erzeugnisse mit bestimmten Qualitätsansprüchen herstellen und gemeinsam vermarktet. Der Verein wird in diesem Jahr zehn Jahre alt und hatte seinen Anfang im Jahr 2002 in der Produktgruppe Getreide-Mehl-Brot.

Zum Schluss ihres Besuches in Elbrinxen durften Marion Widany aus Lügde und Günter Puzberg aus Detmold noch die Marmelade aus der Pfirsichtomate probieren. Gärtnermeister Bicker hatte diese empfindliche hellgelbe Tomatensorte mit Pfirsichhaut schon ausmustern wollen. Dann aber war seiner Frau eine überaus schmackhafte goldgelbe Marmelade gelungen. So wird es wohl im kommenden Jahr mehr davon geben. Und Marion Widany war sicher nicht zum letzten Mal bei ihrem Tomatengärtner in Elbrinxen.

Stadtwerke Detmold bei Lippequalität

Lippequalität bildet neue Produktgruppe "Trinkwasser".

In dieser Woche sind die Stadtwerke Detmold mit ihrer Sparte Trinkwasser Mitglied im Lippequalität e.V. geworden.

Die Stadtwerke bereiten Trinkwasser, das Lebensmittel Nummer 1 in exzellenter Qualität, nach den Richtlinien der Trinkwasserverordnung auf. Das Wasser stammt aus 17 Tiefbrunnen und vier Quellen in Detmold und wird den Kunden direkt ins Haus geliefert. Die Stadtwerke legen besonderen Wert darauf, den hohen Gütestandard des Wassers kontinuierlich durch Qualitätssicherung zu halten und zu verbessern. Eine hervorragende Produktqualität, regionale Herkunft und eine exzellente CO2-Bilanz sind die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft bei Lippequalität. Das Trinkwasser der Stadtwerke wird diesem Anspruch in vollem Umfang gerecht.

Die Übereinstimmung dieser Zielvorgaben haben Christoph Hüls, Geschäftsführer der Stadtwerke Detmold, und den Vorstand von Lippequalität, vertreten durch Helmut Diekmann und Günter Puzberg, dazu veranlasst die Zusammenarbeit zu initiieren. Der offizielle Beitritt fand in dieser Woche an der Berlebecker Quelle und der Aufbereitungsanlage in Berlebeck statt. Mit dem Beitritt der Stadtwerke Detmold soll die Verbundenheit zu Lippe, der Region und den Produkten, die vor Ort erzeugt werden, besonders hervorgehoben werden. Gleichzeitig wollen beide Partner mit der Zusammenarbeit zur Stärkung der Wertschöpfung in Lippe beitragen. Mit der Mitgliedschaft im Lippequalität e.V. sind die Stadtwerke Detmold zugleich Mitglied und Förderer der Regionalbewegung Lippe.

Zum Ausdruck der Verbindung wird sich zukünftig das Lippequalität-Logo, das als Gütesiegel verliehen wurde, an allen Wassergewinnungsanlagen der Stadtwerke wiederfinden. Weitere Projekte der Zusammenarbeit sind geplant.

Die Stadtwerke Detmold nehmen mit diesem Schritt zugleich einer Vorreiterrolle in Nordrhein-Westfalen ein. Sie sind nicht nur in Lippe und OWL, sondern in Nordrhein-Westfalen die ersten, die das Produkt Trinkwasser in einen Regionalvermarktungsverband einbringen. Lippequalität eröffnet mit jetzt Trinkwasser die 16. Produktgruppe.

Lippequalität mit starker Bio-Schiene

Alle Lippequalität-Produkte unterliegen bestimmten Qualitätsanforderungen und müssen ökologische Auflagen einhalten. Gentechnikfreie Pflanzen, Lebens- und Futtermittel sind in jedem Fall Bedingung. Solche Anforderungen gelten naturgemäß für den Bereich der "bio"-zertifizierten Lebensmittel in besonderer Weise. Die Bio-Sparte bei Lippequalität nimmt einschließlich einer Bio-Logistik einen breiten Raum ein.

So gehören ein Teil von Getreide, Mehl und Brot, von Kartoffeln, Gemüse, Obst und Obstprodukten, der Eier, des Fleisch- und Wurstsortiments und der Blumen zum Bio-Bereich, hinzu kommt die Milch zu 100%. Einige der Mitgliedsbetriebe gehören einem der Bio-Verbände Bioland, Demeter oder Gäa an: der Knollmannshof in Bad Salzuflen, der Biohof Brinkmann in Lage, der Meierhof der Stiftung Eben-Ezer in Lemgo, der Lohmannshof und das Gut Johannettental der Lebenshilfe Detmold, das Gut Wendlinghausen in Dörentrup, weitere landwirtschaftliche Betriebe im Kalletal, in Detmold und Bad Salzuflen, die Bäckerei Meffert in Lemgo mit ihren Außenstellen, der Rinderzuchtbetrieb  Allhoff-Cramer in Detmold und der Schafzuchtbetrieb Ebert in Lemgo sowie der Bio-Logistiker Rötter. Bioware gibt es auch auf dem Lippequalität-Wagen, der auf den Wochenmärkten in Lage und Lemgo steht.

Bio-Produktion und regionale Vermarktung gehören unmittelbar zusammen, denn der sogenannte ökologische Fußabdruck der Produkte ist ein entscheidendes Kriterium für den bewussten Kunden: wieviel Kilometer haben Waren zurückgelegt, bevor sie bei uns, beim Kunden, ankommen. Das heißt zugleich: Wieviel Energie wurde dafür verbraucht? Wie hoch ist die Umweltbelastung mit Verkehr, Kohlendioxid und Feinstäuben durch den Transport?

Lippequalität steht als regionaler Vermarktungsverein für kurze Wege - ein entscheidendes Kriterium für Waren aus der Region!

Einblick in die Regionalvermarktung

Minister Remmel war in Bad Salzuflen und Lippequalität war bei ihm

Johannes Remmel ist Lippequalität bei der Eröffnung der Aktionstage "Ökologischer Landbau" in Bad Salzuflen nicht zum ersten Mal begegnet. Auch dieses Mal bekam er einen handfesten Einblick in die Regionalvermarktung hier im Lippischen. Die Vorstandsmitglieder Helmut Diekmann und Dr. Bernd Nagel-Held übergaben ihm eine Kiste wirklich regionaler Erzeugnisse, die das Lippequalität-Gütesiegel tragen.

Bei der Gelegenheit diskutierten sie mit dem Minister, was das Land NRW sinnvoll beitragen kann, damit gute Regionalmarken vor pseudo-regionalen Produkten geschützt werden können. Denn viel zu oft werde regional behauptet, aber dann sei es doch von ganz woanders her.

NRW-Aktion "Ökologischer Landbau" bei Lippequalität eröffnet

Lippequalität-Betriebe starten zum "Tag der Regionen 2012"

Morgen wird Landwirtschaftsminister Joahnnes Remmel auf dem Knollmannshof, ein Lippequalität-Biohof in Bad Salzuflen (Fritz-Niewald-Weg 1) die nordrhein-westfälischen Aktionstage "ÖkologischerLandbau" eröffnen. Ein Festtag mit vielen Attraktionen in Landwirtschaft und Show.

Zeitgleich lädt der Lippequalität-Biohof Brinkmann in Lage-Hagen (Fröbelstr. 4) zu einem Hoffest mit Führungen und Verköstigungen ein.

Und die Lippequalität-Gärtnerei Leßmann in Detmold-Hiddesen feiert ihr 100-jähriges Bestehen mit einem munteren Fest.

Wer Lippequalität erleben will, hat diesen Sonntag viele Möglichkeiten. Das geht in den nächsten Wochen so weiter, denn der Zeitraum des diesjährigen  bundesweiten Tages der Regionen hat in Lippe begonnen. Mehr dazu hier.

Landeskirche startet Aktion "Unser täglich Brot"

Landeskirchliche Referentin für ökumenisches Lernen, Sabine Hartmann, setzt sich für regional produzierte Lebensmittel ein.

"Wir wollen Gottes gute Gabe, unsere Lebensmittel, erlebbar machen für Kinder, und zwar vom Wachsen bis zum Werden." So äußerten sich die Initiatoren der Aktion "Unser täglich Brot" in Lippe, die Diakoniepfarrerin Renate Niehaus und Sabine Hartmann, die auch Beauftragte für "Brot für die Welt" ist.

Es geht um gesundes Essen, um Verschwendung von Essen oder auch um Überfluss und Mangel in der Welt. Ende September, wenige Tage vor dem Erntedankfest, liegt der Aktionstag in den lippischen Kindertageseinrichtungen. Dazu gibt es eine Arbeitsmappe mit Vorschlägen für die Arbeit mit den Kindern und für Gottesdienste und Elternabende.

Sabine Hartmann fordert in diesem Zusammenhang, möglichst regional produzierte Lebensmittel zu kaufen. Sie hat dafür gute Gründe: Vieles, was wir essen, werde von großen Nahrungsmittelkonzernen in südlichen Ländern hergestellt. Das habe fatale Folgen. Dort würden bei uns beliebte Obst- und Gemüsesorten im großen Stil produziert, oft unter Einsatz diverser Spritzmittel und bei Unterbezahlung heimischer Arbeitskräfte. Auf großen Plantagen in Lateinamerika würden Futtermittel für Tiere hergestellt, deren Fleisch bei uns auf dem Teller lande. Zunehmend mehr Menschen werden dabei um ihr Land gebracht, das sie eigentlich für ihren eigene Bedarf dringend benötigen.

In afrikanischen Ländern werden für den europäischen Markt Blumen auf riesigen Feldern produziert. Sie benötigen das kostbare Wasser, das den Einheimischen zum Trinken fehle. Und das alles geschehe nur, damit wir billiger einkaufen könnten.

Deswegen plädiert Sabine Hartmann als landeskirchliche Beauftragte für ökumenisches Lernen und "Brot für die Welt" für regional erzeugte Lebensmittel, für die saisonal bei uns produzierte Lebensmittel wie etwa Erdbeeren und Spargel. Bei exotischen Waren, die es hier nicht gebe, sollten grundsätzlich fair gehandelte Produkte gekauft werden und insgesamt sollte der Fleischkonsum eingeschränkt werden.

Wer das alles genauer nachlesen will, kann dies in der LZ-Beilage "Evangelisch in Lippe" vom vergangenen Wochenende machen.

Lippischer Heimatbund und Lippequalität gehören zusammen

Jahreshaupotversammlung des Lippischen Heimatbundes in Blomberg mit Lippequalität als Hauptthema

Lippequalität ist demnächst 10 Jahre alt und Teil des Lippischen Heimatbundes.

Gestern hatte unser Verein die Gelegenheit, sich vor der Jahreshauptversammlung des Lippischen Heimatbundes darzustellen. Anlass ist, dass Lippequalität im Herbst dieses Jahres sein 10-jähriges Bestehen begehen kann. Es waren zugleich auch zehn wichtige Jahre für Lippe und seine Entwicklung.

Vor etwa 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Blomberger Schützenhaus nutzte Lipepqualität die Gelegenheit und stellte sich mit Plakaten, sogenannten Roll-ups, mit Produkten wie Milch, Mineralwasser und Obstsaft, mit Wurst. Tomaten und Marmelade vor. Und mit dem Vortrag des derzeitigen Vorsitzenden Günter Puzberg, der für die Anwesenden viel Neues brachte und viele überzeugte, dass man in Lippe mit Lippequalität auf einem guten Weg ist.

An den Vortrag und die Produktpräsentation schlossen sich noch manche Gespräche mit weiterführenden Perspektiven an. Etliche Ortsvereine werden sich das Thema Lippequalität vornehmen und auch Betriebe besuchen. Denn Lippequaliltät-Betriebe sind alle auch Mitglied im Lippischen Heimatbund.

Doppelsieg für die Tomate

Die "Cupido"-Tomate - 1. Platz
Die "Licobello"-Tomate - 1. Platz

Cupido und Licobello beim 1. lippischen Tomatenfest gleichauf

Ausgerechnet das heißeste Wochenende dieses Jahres hatte sich der Ausrichter des 1. lippischen Tomatenfestes bei Lippequalität ausgesucht. Aber trotz der großen Hitze war bei der Gärtnerei Bicker im Lügder Ortsteil Elbrinxen allerhand los . Erstaunlich viele Interessenten aus dem Kreis Lippe und Nachbarkreisen waren gekommen, um die Tomate zu feiern, zumal es sie in sehr vielen leckeren Formen auch köstlich angerichtet warm und kalt zur Verkostung gab.

An die 30 Tomatensorten standen für den Geschmackstest zur Wahl der "Tomate des Jahres" bereit. Sieger wurden mit derselben höchsten Stimmenzahl zwei der roten Sorten: die kleine zuckersüße Datteltomate "Cupido" und die leuchtend rote süße Paprika-Cocktailtomate "Licobello". So kamen gleich zwei Sorten auf den ersten Platz und werden aus den vielen Tomatenvarianten für einen Moment besonders herausgehoben. Ob die zuckersüße Cupido wegen ihrer länglichen Form oder wegen ihres Namens (lateinisch für Liebesgott oder auch für begierig, leidenschaftlich) auch "Küsschen-Tomate" genannt wird, ist nicht sicher. Bei der Licobello aber ist klar, dass es mehr die Form als der Geschmack ist, der ihr den Beinamen Paprika-Tomate gegeben hat.

Das Lipperland erweist sich einmal mehr als Tomatenland. Mit seinen vielen Gärtnereien beherbergt es einen ungeheuren Reichtum. Wie groß die Vielfalt ist, konnte auf diesem 1. lippischen Tomatenfest von allen Interessierten in Augenschein genommen werden. Der Regionalvermarktungsverein Lippequalität spendiert wegen des guten Echos nachträglich einen Präsentkorb mit regionalen Produkten, der unter den Teilnehmern an dieser Wahl ausgelost und persönlich überbracht wird.

Das Tomatenfest stand anfänglich unter keinem guten Stern, denn die kühle Witterung zu Beginn des Sommers hat die Tomatenernte deutlich zurückgeworfen. Deswegen musste der Termin auch zunächst verschoben werden. Eine andere Folge war, dass der heimliche Favorit des Tomatenproduzenten im lippischen Südosten erst jetzt reif wird. Die Tomate ist blauviolettrot. Sie sei nicht nur besonders schmackhaft, sondern trage unter Züchtern auch die Zusatzbezeichnung "Die Tomate mit dem Kometenschweif". Wer wissen will, warum, und sie auch probieren will, der muss sich auf den Weg zur Gärtnerei Bicker in Elbrinxen machen.

Bei welchem Mitgliedsbetrieb das 2. lippische Tomatenfest im kommenden Jahr stattfinden wird, wird der Verein Lippequalität noch in diesem Jahr festlegen und bekannt geben. Mitglied bei Lippequalität können alle Betriebe werden, die in Lippe regionale Produkte herstellen.

Tomaten - auch in "schwarz-rot-gold"

Das 1. lippische Tomatenfest, das an diesem Wochenende in Elbrinxen stattfindet, lohnt den Weg in den lippischen Südosten. Viele leckere Früchte mit exotischen Namen und viele gute Ideen kommen zusammen, dazu noch die Kunst, sie äußerst schmackhaft heiß und kalt zuzubereiten.

Aus etwa 30 Sorten soll die Tomate des Jahres gewählt werden. Dazu darf man natürlich erst einmal probieren. Vom leckeren Buffet kann man sich für 5 Euro satt essen und sogar Rezepte mitnehmen. Und dann gibt es noch den Tomatenkorb mit Früchten in den Deutschlandfarben schwarz-rot-gold, eine Kreation von Karl-Heinz Bicker, der zusammen mit seiner Frau zu diesem Tomatenfest einlädt.

Tomaten in allen Farben und Formen, Paprika, Auberginen und Gurken, sogar in Herzform, locken neben den vielen Blumen und Grünpflanzenangeboten zu einem lohnenswerten Einkauf.

Die Öffnungszeiten:

    Freitag, 17.8.2012, 8.00 - 18.00 Uhr
    Samstag, 18.8.2012, 8.00 - 16.00 Uhr
    Sonntag, 19.8.2012, 10.00-14.00 Uhr

Die Anschrift: Rosensiek, 32676 Lügde-Elbrinxen. Die Gärtnerei liegt etwas versteckt, aber der Weg lohnt!

Tomatenschälchen dicht an dicht
Keine leicht Wahl: Die Tomate des Jahres (Foto: Puzberg)

Ein Gärtnermeister auf Beerenjagd

Ehhepaar Bicker mit Händen voller Ananaskirschen (Foto: Wort & Co.)

Lippequalität-Gärtner Bicker in Elbrinxen baut Ananaskirschen an

Karl-Heinz Bicker ist ein Beeren-Freund. In seinem Lippequalität-Gärtnereibetrieb zieht er allein rund 30 verschiedene Tomatensorten. Doch seine "Jagd" nach ganz besonderen Beeren hat jetzt Früchte getragen, die in Lippe wahrscheinlich einmalig sind: Ananaskirschen.

Dabei ist die Ananaskirsche weder Ananas noch Kirsche. Allerdings erinnern ihr Duft und ihr Geschmack an die leckere Südfrucht. In Größe und Form gleicht sie dem auch in Lippe so beliebten Steinobst. Doch wirklich verwandt ist sie mit der in Deutschland inzwischen verbreiteten Andenbeere, die gemeinhin unter der Gattungsbezeichnung Physalis auf heimischen Obsttellern landet.

Auch Bicker und seine Ehefrau Heidi haben vor einigen Jahren mit dem Anbau der Andenbeere begonnen. Dann entdeckte der 55-jährige Gärtnermeister jedoch die hierzulande nahezu unbekannte kleine Schwester der Andenbeere - "Gärtnerliebe" auf den ersten Biss. Seit drei Jahren wachsen Ananaskirschen in Ampeln und Kübeln im Gewächshaus der Gärtnerei. Andere Anbaubetriebe sind Bicker in Lippe nicht bekannt. 600 Kilo Ananaskirschen will der Elbrinxer in diesem Jahr ernten - fünfmal mehr als 2011.

Die Ananaskirsche ist eigentlich in Süd- und Mittelamerika zuhause. Sie gedeiht aber auch im lippischen Südosten prächtig. Deshalb vertreibt Bicker die Beeren auch gerne unter dem Lippequalität-Logo: "Sie wachsen in der Region, wir verzichten auf Gentechnik und düngen nicht mit Klärschlamm. Die Vertriebswege sind kurz, das schont Umwelt und Klima. Wir verkaufen die Beeren bislang nur im Betrieb und wollen sie im Herbst erstmals auf Bauernmärkten in der Umgebung präsentieren. Somit passen die Produktionskriterien von Lippequalität perfekt zu unseren Ananaskirschen."

Die Physalis pruinosa, wie sie wissenschaftlich korrekt heißt, ist etwa halb so groß wie die in Deutschland übliche Andenbeere und verfügt über einen ähnlichen Lampionschirm, der die Beere umgibt. Die Ananaskirsche ist jedoch süßer als ihre große Schwester und ebenso vitaminreich. Besonders als Lieferant von Vitamin C und Provitamin A eignet sich die Ananaskirsche sehr gut. Für Karl-Heinz Bicker ist klar: "Die Ananaskirsche macht vitaminsüchtig." Sie lässt sich zwischendurch gern vernaschen, kann in Süßspeisen oder als Dekoration von Eisbechern verwendet werden. Auch auf bunten Platten und in Salaten macht sie sich hervorragend.

In Elbrinxen erreicht sie ihren höchsten Beliebtheitsgrad jedoch als Fruchtaufstrich für das Frühstücksbrötchen. Gelegenheit zum Probieren gibt es übrigens beim 1. lippischen Tomatenfest, das Heidi und Karl- Heinz Bicker vom 17. bis 19. August in ihrer Gärtnerei am Rosensiek feiern wollen. Dann können die Besucher nicht nur die "Tomate des Jahres" wählen. Sie können auch auf exotische "Beerenjagd" gehen.

Die Ananaskirsche am Strauch (Foto: Puzberg)
Die Ananaskirsche im Glas (Foto: Wort & Co.)

Keine Tiermästung auf Spaltenböden erlauben

Die Kälbermästung auf Spaltenböden (aus dem besonders harten Tropenholz Bongossi) ist - endlich - in die Kritik gekommen, die Lippische Landeszeitung berichtete darüber am 31.7. ausführlich auf ihrer Titelseite. Der Kreis Paderborn klagt gegen einen Viehzüchter aus Delbrück, der für einen niedersächsischen Konzern Kälbermast betreibt.

Das Problem: Sein Stall ist einmal genehmigt worden, obwohl das auch damals schon gegen das Tierwohl war. Und die Landwirtschaftskammer sagt: Solche Ställe seien üblich.

Trotzdem: Gut, dass es mal jemand anpackt! Übrigens: Bei Lippequalität sind Spaltenböden grundsätzlich untersagt, weil sie nicht den Tierschutzvorstellungen entsprechen. Bei Lippequalität gilt die Tierhaltung auf Stroh.

Das 1. lippische Tomatenfest in Elbrinxen

17., 18. und 19. August 2012

Ziemlich weit im lippischen Südosten liegt der Lügder Ortsteil Elbrinxen, den kaum einer kennt. Ganz dunkel erinnern sich manche, dass es früher einmal Schweinerennen gegeben haben soll. Jetzt macht Elbrinxen mit dem 1. lippischen Tomatenfest wieder von sich reden. Der Regionalvermarktungsverein Lippequalität lädt dazu in die Gärtnerei Bicker in Elbrinxen ein.

Das Tomatenfest steigt am Freitag, 17. (8-18 Uhr), Samstag, 18. (8-16 Uhr) und Sonntag, 19. August, (10-14 Uhr im Rosensiek in 32676 Lügde-Elbrinxen.

Wie vielfarbig und in wie vielen Geschmacksrichtungen es Tomaten im Lipperland gibt, soll hier Interessenten gezeigt werden. Aus ca. 30 Sorten wird beim Tomatenfest die Tomate des Jahres gekürt. Allerlei kulinarische Köstlichkeiten rund um die Tomate, aber auch Aubergine, Paprika und anderes wird es frisch im Angebot geben. Dazu edle Kräuter und Eingemachtes aus dem eigenen Betrieb.
Seit gut einem Jahr ist die Gärtnerei Bicker aktives Mitglied bei Lippequalität e.V. und bietet ein attraktives und zum Teil ganz besonderes regionales Angebot. So werden auch allerhand Beerenfrüchte, Blumen und Stauden, aber auch exotischen Pflanzen wie Palmen, Agaven, Zitruspflanzen, Olivenbäume u.a. angeboten.

Oldtimer-Busfahrten zu Lippequalität-Betrieben

Die Oldtimer-Busfahrten zu Lippequalität-Betrieben unter Leitung von Waldemar Bierbaum werden in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Lippischen Landeszeitung (LZ-Karte) durchgeführt. Da deutlich mehr Interessenten sind als Plätze, werden die Plätze verlost. Drei weitere Fahrten sind in diesem Sommer geplant. Mehr steht hier.

Keine Käfigeier für die Gäste

Immer mehr Hotels stellen um: Sie wollen Ihren gut zahlenden Gästen keine Käfigeier mehr zum Frühstück reichen. Präsidentensuite und Eier aus Käfighaltung passen auch nicht gut zusammen. Mehr dazu hier.

Bleiben noch zwei Fragen:

1. Zu wem passen denn eigentlich Eier aus Käfighaltung? Etwa Dreiviertel der Eier, die in Lippe verkauft werden, stammen nämlich aus der Hühnerhaltung in Käfigen.

2. Aus welcher Haltung werden denn den Gästen in Lippe die Frühstückseier serviert?

"Bundesprogramm Regionalvermarktung" gefordert

Das Bundestreffen der Regionalbewegung diskutiert mit Politik und Wirtschaft über bessere Rahmenbedingungen für Regionalinitiativen sowie kleine und mittelständische Unternehmen und fordert ein "Bundesprogramm Regionalvermarktung".

Damit soll dem steigenden Bedürfnis der Verbraucher nach glaubwürdigen regionalen Produkten Rechnung getragen und kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Regionalvermarktungsinitiativen die dafür notwendigen Rahmenbedingungen ermöglicht werden.
Mehr dazu hier.

Jahresfest der Heerser Mühle ein voller Erfolg

Das 25. Jahresfest des Umweltzentrums Heerser Mühle in Bad Salzuflen wurde bei schönstem Wetter ein großer Erfolg. Herzlichen Glückwunsch!

Mehrere tausend Besucher mit großem Interesse waren da. Lippequalität war mit eine Reihe von Betrieben vertreten: die Molkerei Eben-Ezer (Lemgo), die Bäckerei Meffert (Lemgo/Bad Salzuflen), Jogi's Fisch-Ranch (Kalletal), ein Gemeinschaftsstand der Obstbauern Schäferkordt (Lemgo) und Watermann (Detmold) und der Fleischereien Hannover (Extertal) und Runksmeier (Kalletal). Ein rundum gelungener Tag.

Und immer wieder die Nachfrage der Besucherinnen und Besucher: Wo in Bad Salzuflen kann man denn die Lippequalität-Produkte kaufen? Da haben wir leider keine Adresse. Denn der Handel ist hier nicht engagiert. Aber das kann ja noch werden...

Lippequalität-Betriebe sind offen und kinderfreundlich

Lippequalität-Betriebe öffnen sich für Interessenten. Sie machen ihre Arbeit transparent. Das gehört zu den Grundsätzen von Lippequalität. Wie das konkret aussieht, das zeigen eine Reihe von Betrieben.

So hat kürzlich der Bad Meinberger Mineralbrunnen einen Kindergarten zu Besuch gehabt, damit Kinder sehen, wo das lippische Mineralwasser herkommt.

Auf dem Gelände Bierbaum konnten Kinder eines Lagenser Kindergartens lippische Milch und verschiedene Apfelsorten probieren. Die lippischen Imkervereine laden regelmäßig zu Schauveranstaltungen und Kursen ein.

Und mit dem Oldtimer-Bus fährt Lippequalität interessierte Erwachsene und Kinder in diesem Jahr zu seinen Betrieben: Die ersten Fahrten waren im Raum Lage, Bad Salzuflen und Detmold. Die nächste wird im Bereich Dörentrup und Lemgo sein. Und im Sommer sind weitere drei Fahrten geplant. Hier werden jedes Mal drei Betriebe besucht. Dort finden Führungen, Informationen und Proben statt.

Betriebsbesuche, Informationsveranstaltungen und Rundfahrten zu Lippequalität-Betrieben werden vom Lippequalität e.V. auf Wunsch für Gruppen organisiert. Wer Kontakte sucht, kann sich in der Geschäftsstelle von Lippequalität unter 05231/62-7930 bei Frau Koch melden. Wir rufen zurück.

"Was darf unser Essen kosten?"

Evangelischer Bauerntag war am 3. Juni 2012 in Silixen

Die Lippische Landeskirche hatte zum Evangelischen Bauerntag 2012 nach Silixen eingeladen. Er stand unter der Frage "Was darf unser Essen kosten?". Nach dem Gottesdienst mit Präses Stadermann in der vollen Kirche und mit kräftigem Gesang und nach der Cafeteria der Extertaler Landfrauen referierten Prof. Dr. Marcus Mergenthaler aus Soest und Dr. Alexander Gerber aus Berlin.

Beide Referenten vertraten die Ansicht, dass die Essenspreise nicht weiter sinken dürfen. Das helfe weder der Landwirtschaft noch den Entwicklungsländern. Denn auch die brauchen einen Preisanreiz zur Nahrungsmittelproduktion. Wichtig sei, die Neben- und Folgekosten der Nahrungsmittelproduktion in die Preisgestaltung einzubeziehen, z.B. die Folgen des hohen Stickstoffeintrags. Eine wesentliche Ertragssteigerung in der Landwirtschaft sei nicht mehr erreichbar. Eher wäre es wichtig, sich insgesamt einer ökologisch orientierten Landwirtschaft zu nähern.

In den Referaten und in der Aussprache war man sich einig, dass die Grabenkämpfe zwischen der konventionellen und der ökologischen Landwirtschaft der Vergangenheit angehören.

In den westlichen Industrieländern würden die meisten Lebensmittel in den Haushalten weggeworfen. Hier müsse noch viel Aufklärung betrieben werden. Die Achtung der Lebensmittel müsste wieder steigen. Wer nur auf Billigproduktion setze, der verachte die Mittel zum Leben. Es sei ein politischer Skandal, dass Landwirte an einem Hektar Mais für die Biogasanlage erheblich mehr verdienten als an einem Hektar Brotgetreide. Man könne ja verstehen, dass Bauern hier die Verdienstchance nutzten. Aber die politischen Rahmenbedingungen müssten geändert werden, damit Lebensmittel wieder mehr wertgeschätzt würden als Sprit und Energie. Mehr Wertschöpfung sahen alle in einer Verstärkung der regionalen Wirtschaft wie es Lippequalität vorlebt.

Zum Schluss gab der Versammlungsleiter, der Beauftragte der Lippischen Landeskirche für den ländlichen Raum, Superintendent Dirk Hauptmeier, Brote aus hellem und dunklem Teig an die Teilnehmenden weiter, die von Lippequalität und der Lippischen Landeskirche für eine "Brot für die Welt"-Aktion entwickelt worden waren.

2. Tour "Lippequalität vor Ort"

Die Teilnehmergruppe vor dem Hofladen der Lebenshilfe in Hiddesen.

Zum zweiten Mal fuhr Lippequalität auf Tour "vor Ort". Betriebe öffnen sich, geben Einblick. Den Interessenten wird deutlich, welchen Reichtum Lippe an regionalen Betrieben hat und wie die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind.

Ausgelost war die Teilnehmergruppe aus einer Vielzahl von Bewerbern bei der Lippischen Landeszeitung. Denn das Projekt wird getragen von der Regionalbewegung Lippe und der LZ. Besonders attraktiv ist natürlich die Erlebnisfahrt mit dem Oldtimerbus. Aber auch die Führungen in den Betrieben hinterließen einen nachhaltigen Eindruck.

Die erste Station waren die Werktstätten für behinderte Menschen der Lebenshilfe Detmold in Hiddesen: Obstbau, Mosterei, Gemüse, Kartoffeln, Holz, Zierpflanzen und das große Angebot im Hofladen. Die Lebenshilfe Detmold ist Mitglied bei Lippequalität als Regionalvermarktungsverein.

Auch Bäcker Biere, der im Brothaus Nagel in der Detmolder Schülerstraße besucht wurde, ist bei Lippequalität und erhält sein Mehl von einer lippischen Mühle, die wiederum das Getreide von lippischen Landwirten bezieht.

Der dritte Betrieb war die Beerenobstplantage Watermann (Inh.: Syrowatka), die gegenwärtig mit Spargel startet und demnächst die heimischen Erdbeeren anbieten wird. Spargelernte, -sortierung und -lagerung waren die interessanten Themen, aber auch das vielfältige Obstprogramm.

Am Schluss gingen alle Teilnehmenden sehr zufrieden über einen informativen und abwechslungreichen Nachmittag und beschenkt mit Blumen der Lebenshilfe, Brot vom Bäcker und Marmelade von der Obstplantage nach Hause.

Der Lippequalität-Nostalgiebus vor dem Start.
Wolfram Spinn erläutert die Obstsäfte der Lebenshilfe.
Bäcker Biere vor seinem Geschäft in der Detmolder Schülerstraße.
Christian Syrowatka erläutert die Qualitätsstufen beim Spargel.

Lippischer Naschmarkt am Schloß Brake

Auf dem 2. Lippischen Naschmarkt in Lemgo am Schloß Brake wird Lippequalität mit einer Reihe von Ausstellern vertreten sein. 5. - 6. Mai 2012: mit lippischen Spezialitäten, Leckereien, Kunsthandwerk, Frühlingspflanzen und dem "Pralinengewölbe".

Spargel in Lippequalität ist da

Lippischer Spargel frisch vom Feld

Der frische Spargel aus der eigenen Region ist da! Die Beerenobstplantage Watermann hat die Spargelsaison eröffnet. Jeden Tag frisch gibt es den Spargel in vielen Verkaufsstellen. Nach langer Winterpause freuen sich unsere Spargelbauern jetzt auf die lebhafte Zeit der Ernte, die bis zum 24. Juni dauern wird. An jedem Tag wird frisch Spargel gestochen.

Achten Sie daher auf die Lippequalität-Schilder an den Verksaufsständen, denn nur dort gibt es den regionalen Spargel mit den kurzen Transportwegen!

Mit dem Oldtimer-Bus Lippequalität-Betriebe besuchen

Aktion "Lippequalität vor Ort": Die 2. Fahrt

Am 25. April hat der Lippequalität e.V. sein neues Projekt gestartet: In kleinen Besuchergruppen auf Fahrt mit einem Nolstalgie-Bus werden Lippequalität-Betriebe aufgesucht. Dabei gibt es Informationen über die Regionalvermarktung und über die Betriebe und ihre Produktion. Zunächst werden im Frühjahr drei solche Touren eingerichtet. Im Herbst sollen weitere drei folgen.

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Regionalbewegung Lippe und der Lippischen Landeszeitung durchgeführt. Es wird in der Abonnenten-Beilage für die LZ-Karte angezeigt. Die Teilnahmekarten werden auch auf diesem Wege verlost.   Näheres hier.

Mitfahren darf leider nur, wer eine Fahrkarte gewonnen hat.

Grüne Gentechnik - "Gekaufte Wahrheit"

Interessante Film- und Diskussionsveranstaltung in Bielefeld

Der Dokumentationsfilm "Die gekaufte Wahrheit" befasst sich mit der sogenannten "grünen Gentechnik". Der Film wird als "Politischer Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit" angekündigt. Er wird am Freitag, 20. April, um 15. 30 Uhr im Kino "Die Kamera", Feilenstr. 4, in Bielefeld gezeigt.

Initiatoren dieses Filmnachmittags mit anschließender Podiumsdiskussion sind Slow Food OWL, der BUND Bielefeld und attac-Bielefeld. Der Eintritt kostet 4,00 Euro.

Informationen zu diesem Film

Ausschnitte aus dem Film

Interview mit dem Regisseur Bertram Verhaag

Wie sich Biene Maja, Lemgoer Milch und die Ostereier trafen

AWO-Kindergarten Lage war zu Gast bei Lippequalität

Es war zwar nicht das beste Wetter und für die Jahreszeit ein wenig kühl. Aber das vergaßen die Kinder und Erzieherinnen der AWO-Kindertagesstätte am vergangenen Mittwoch schnell. Sie waren nach Waddenhausen gekommen, denn Waldemar Bierbaum von Lippequalität hatte alle in seine Erlebniswelt eingeladen. Er wollte den Kindern einiges zeigen, was viele Erwachsene noch nicht einmal wissen und kennen. Das tat er dann auch.

Aber zuerst bekamen alle eine große Tüte und durften auf dem ganzen Gelände Ostereier suchen, die Osterhase namens Patrick vorher überall versteckt hatte. Danach stärkten sich alle bei frischer Milch von der Lemgoer Molkerei. Manche Kinder merkten zum ersten Mal, wie frische Milch wirklich schmeckt. Auch Obstsaft - gestiftet von der Firma Wernicke - gab es für alle. Der kam genau so aus Lippe wie die leckeren roten und gelben Äpfel, die die Detmolder Lebenshilfe aus ihrem Biosortiment beigesteuert hatte.

Und dann kam ja noch die Biene Maja, aber nicht als Zeichentrickfilm. Die Kinder durften sich die Bienen und Honigwaben selber anschauen und natürlich durften sie auch die Honig direkt probieren. Denn Waldemar Bierbaum ist nicht nur für Lippequalität der Marktbeschicker und steht regelmäßig in Lage und Lemgo mit seinem Wagen. Er ist auch Imker, hat Hühner, vor Weihnachten ist er für die Weihnachtsbäume zuständig und er hat viele Ideen.

Dass das Wetter nicht richtig österlich war, haben die Kinder an diesem aufregenden Vormittag gar nicht mitbekommen, als sich die Lemgoer Milch, die Ostereier und die Bienen in Waddenhausen trafen. Mit vielen Eindrücken rund ums regionale Essen und dem Lied von der Biene Maja auf den Lippen verabschiedeten sich die drei Gruppen des Lagenser Kindergartens begeistert von ihrem Gastgeber, dem Regionalvermarktungsverein Lippequalität und dem Herrn von "Bienenhausen", wie Herr Bierbaum seinen Ortsteil nennt.

Herr Bierbaum will gerne auch weitere Kindergärten zu sich einladen. Wer daran Interesse hat, soll sich melden, am besten über die Lippequalität-Geschäftsstelle: 05231/627930.

Alles ist gut vorbereitet. Die Lippequalität-Produkte warten. Die Kinder können kommen.
Mit großen Tüten rasen die Kinder los und suchen nach Ostereiern.
In großer Runde sitzen die drei Gruppen des Awo-Kindergartens und lassen es sich schmecken.
Waldemar Bierbaum und sein Team hatten eingeladen.

Sie haben unsere Seite zu Ostern aufgeschlagen

...deswegen wünschen wir Ihnen auf diesem Weg ein frohes Osterfest!

Wenn Sie noch auf dem Markt gehen, dann kaufen Sie bei unseren Lippequalität-Händlern regionale Kartoffeln und  Gemüse ein. Das gibt es nämlich auch in dieser Jahreszeit! Kartoffeln, Mohrrüben, Kohl usw. Und das Fleisch darf ruhig von einem einheimischen Betrieb kommen: die gibt's in Lippequalität nur bei unseren Lippequalität-Fleischereien.

Machen Sie nicht den angebotenen ökologischen Unsinn: Prinzessbohnen oder Zuckerschoten aus Guatemala, Kenia oder Zimbabwe oder Kartoffeln aus Ägypten oder südamerikanisches Rump-Steak oder so ähnlich...

Warum soll ihr Braten und ihr Gemüse weiter gereist sein als sie selber?

Und Spragel aus Griechenland muss auch nicht sein. Es ist doch besser, wenn die Vorfreude auf heimischen Spragel noch anhält. Der kommt bestimmt, aber zur rechten Zeit und nicht zur Unzeit. LebenSie mit der regionalen Saison: Spargel gibt es zur Spargelzeit. Sie feiern ja auch nicht Ostern zu Weihnachten!

Und wo wir schon dabei sind: Brot, Brötchen und Kuchen zu Ostern dürfen ruhig aus unserer Region kommen. Das bekommen Sie in Lippequalität allerdings nur bei unseren Lippequalität-Handwerksbäckern.

Frohe Ostern - auch für die Umwelt - bei uns und woanders!

Lippequalität nimmt weitere Betriebe auf

Mitglieder-Aktion im zehnten Jahr

Der Regionalvermarkter Lippequalität geht auf weitere Betriebe zu, die in unserer Region nach den Lippequalität-Kriterien arbeiten. Mit dieser Initiative will der Vorstand die Basis stärken und eine noch bessere Versorgung der Bevölkerung in Lippe mit geprüften regionalen Produkten ermöglichen. Dabei sollen auch die noch weißen Flecken auf der Landkarte Lippes auf Dauer gefüllt werden.

Interessierte Betriebe in der Landwirtschaft und im Gartenbau, in der Nahrungsmittelerzeugung und der Lebensmittelverarbeitung sowie im Lebensmitteleinzelhandel können sich in der Geschäftsstelle oder beim Vorstand melden.

Insbesondere sucht Lippequalität Marktbeschicker, damit die regionalen lippischen Produkte auf allen Wochenmärkten in Lippe angeboten werden können.

Lippequalität wählt einstimmig - Neuer Vorstand im Amt

Der neue Vorstand des Lippequalität e.V. (von links nach rechts): Henning Betge, Thomas Schäferkordt, Günter Puzberg, Helmut Diekmann, Dr. Bernd Nagel-Held, Mathias Wernicke, Mickel Biere.

Es gab auch schon andere Zeiten bei Lippequalität. Aber dass die Mitgliederversammlung des lippischen Regionalvermarktungsvereins jetzt ihren Vorstand einstimmig gewählt hat, ist ein ausgesprochen gutes Zeichen für gute Zeiten. Das Spitzenduo mit Günter Puzberg als Vorsitzendem und Bäckermeister Mickel Biere als stellvertretendem Vorsitzenden wurde in seinen Ämtern bestätigt und für weitere drei Jahre an die Spitze des Vereins gewählt.

Auch die fünf Beisitzer wurden einstimmig gewählt. Es sind dies Henning Betge und Helmut Diekmann (beide Detmold), Dr. Bernd Nagel-Held und Thomas Schäferkordt (beide Lemgo) und Mathias Wernicke (Leopoldshöhe). Den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern, Friedrich Brunsiek und Friedrich Niedermeier, wurde vom Vorsitzenden für ihre Mitarbeit in der letzten Amtsperiode gedankt.

Gastgeber der Mitgliederversammlung war die Lippische Landeskirche, in deren Haus die Versammlung tagte und mit einem Grußwort des Theologischen Kirchenrates Tobias Treseler eröffnet wurde. Er stellte fest, dass die Landeskirche sich verstärkt um Fragen des ländlichen Raumes kümmert und dass auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenwärtig ebenfalls daran gearbeitet wird, möglicherweise mit dem Ziel einer neuen Denkschrift. Fairer Handel und faire Preise seien der Kirche hier wie in aller Welt besonders wichtig. Auch der Vorsitzende des landeskirchlichen Arbeitskreises für den ländlichen Raum (früher Bauernausschuss), Superintendent Dirk Hauptmeier, verfolgte den ganzen Abend mit großem Interesse.

Vielleicht lag es am Tagungsort, vielleicht aber auch an der Vorarbeit des Vorstands, dass auch alle übrigen Punkte der langen Tagesordnung in guter Atmosphäre abgearbeitet wurden. Einstimmig wurden die vorgelegten Satzungsänderungen und alle anderen Beschlussvorlagen verabschieden, sogar die mit der Neuregelung der Beitragssätze.

Nach Jahren voller Unruhe konnte der im Jahr 2002  gegründete Verein jetzt auf drei Jahre der Konsolidierung zurückblicken und mit der vom Vorsitzenden vorgetragenen Vision auch in seiner Mitgliederversammlung sein zehnjähriges Bestehen würdig begehen.

Vorstand wird neu gewählt

Die ordentliche Mitgliederversammlung 2012 des Lippequalität e.V.  findet am Montag, den 12. März 2012, im Landeskirchenamt in Detmold, Leopoldstr. 27, statt. In diesem Jahr ist die Lippische Landeskirche Gastgeber.

Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten vor allem Satzungsfragen und die Neuwahl des Vorstands, der satzungsgemäß jetzt nach drei Jahren aus dem Amt scheidet. Zu Beginn der Sitzung wird Kirchenrat Tobias Treseler an die Versammlung ein Grußwort der Lippischen Landeskirche richten.

Saubere Lippequalität-Bäckereien

Lippequalität-Brot - von zuverlässigen Handwerksbäckern aus der Region

Da wurde kürzlich eine große Backfabrik im Süddeutschen, die Müller-Brot, wegen gravierender Hygienemängel geschlossen (Ungeziefer, Mäuse und deren Dreck). Jetzt gibt es dort weitere staatsanwaltliche Untersuchungen.

Lippequalität-Bäckereien sind offen. Wer Günter Walraff in die Backstube lässt, so geschehen bei der Bäckerei Meffert in Lemgo, und auch Kunden in die Backstube schauen lässt, braucht sich keine Sorgen zu machen. Sauberkeit ist Teil der Handwerksethik bei unseren Bäckern vor Ort. Wer dort einkauft, bekommt  schmackhafte regionale Produkte in eigener Rezeptur in einem sauberen Ambiente.

Vieles ist noch im aktuellen Teil

Viele meldungen des jahres 2012 befinden sich nochim aktuellen Teil der Homepage auf der Startseite.

Keine quälenden Tiertransporte bei Lippequalität

Ferkel und Schweine fühlen sich in Lippequalität-Betrieben sauwohl. Sie danken es mit bestem Fleisch und schmackhafter Wurst.

Die Lippische Landeszeitung / Neue Westfälische berichtet heute auf ihrer Titelseite von quälenden Tiertransporten in der EU, fehlenden Kontrollen: unendliche lange Transporte seien erlaubt, so der Kommentar von Hubertus Gärtner auf Seite 2, wenn nur Pausen eingelegt würden.

Lippequalität hat sich sehr bewusst auf kurze Wege in der Regionalvermarktung als ein oberes Prinzip gesetzt . So sind es in der Regel stets nur wenige Kilometer zwischen Ferkelaufzucht, Schweinemäster und Schlachter. Kaum Transporte bedeutet kaum Transportstress für die Tiere. Das tut dem Gewissen gut und schlägt sich zudem positiv im Geschmack nieder. Tierschutz und Regionalität gehören zusammen. Das ist bei Lippequalität bei den Schweinen genauso wie bei den Rindern und Schafen. 

Ein Grund mehr, sich bei den Lippequalität-Fleischern einzudecken. Aber noch gibt es davon viel zu wenig. Denn solange es den Kunden egal ist, ist es leider auch den Fleischern egal. Deswegen gibt es gegenwärtig erst fünf Fleischereien, die nach den Lippequalität-Richtlinien arbeiten: Fleischerei Hannover in Extertal-Almena, Fleischerei Hohmeier in Dörentrup, Fleischerei Mehrmann in Schlagen-Oesterholz, Fleischerei Solfen in Lemgo und Dörentrup und Fleischerei Runksmeier in Kalletal-Hohenhausen. Anders ausgedrückt: uns fehlen Lippequalität-Fleischereien in Detmold und Lage, in Bad Salzuflen und Blomberg, in Oerlinghausen und in Schieder-Schwalenberg, in Lügde und Leopoldshöhe. Es gibt noch viel zu tun.

Unsere Lippequalität-Fleischereibetriebe und -Verkaufsstellen.

Kunst in Krusfelder Kaffeestube

Helmut Schmidt ist Künstler und wohnt in Humfeld. In der Krusfelder Kaffeestube zeigt er seine Bilder in Öl und Acryl unter dem Titel "Himmel und Erde".

Die Krusfelder Kaffeestube ist Mitglied bei Lippequalität. Dort gibt es nur selbst gebackenen leckeren Kuchen aus lippischem Mehl. Wer in das idyllischgelegene Cafe will, findet es in Dörentrup-Schwelentrup, Krusfeld 1.

Der Biobereich wächst

Der Biobereich wächst, bundesweit und auch in Lippe. Viele Bio-Betriebe in der Region sind bereits Mitglied bei Lippequalität und haben sich damit der Regionalbewegung Lippe angeschliossen. Denn Bio-Qualität und Regionalität gehören zusammen. Bioprodukte aus fernen Ländern mögen dort ja noch Biokriterien entstanden sein. Doch der lange Transportweg und die lange Lagerhaltung machen in der Regel den guten Anspruch zunichte. Energieverschwendung und Luftverschmutzung, mehr Verkehr, Lärm und Risiken: Das alles zählt für den Kunden bei einer Gesamtbilanz mit, ganz abgesehen von der Frische eines Produkts und auch der regionalen Wertschöpfung. 

So gehören Bio-Betriebe in ihrer geprüften Qualität und Lippequalität in seiner geprüften Regionalität zusammen. Die Bio-Betriebe bei Lippequalität finden Sie hier.

Spekulieren mit Lebensmitteln...

...ist Spekulieren mit dem Tod!

Es ist zu einer Unsitte der Reichen und Satten geworden, mit allem und auf alles wettend zu setzen und zu spekulieren. Die Deutsche Bank tut sich da in Deutschland besonders hervor. Spekualtionen auf Lebensmittel haben im vergangenen Jahr weltweit die Nahrung um 33 % verteuert. Wir in Deutschland bemerken das kaum. Aber in den ärmsten Regionen bedeutet das für viele den Tod. Regionalität bedeutet uns sehr viel. Deswegen setzen wir uns ebenso für andere Regionen ein: "Global denken - lokal handeln" ist unsere Devise.

Mehr dazu z.B. hier  bei foodwatch.

Und wer was tun will, kann sich hier aktiv beteiligen: Avaaz-Netzwerk.

Gärtnerei Leßmann feiert 100-Jähriges

Am 1. Februar dieses Jahres jährte sich die Gründung der Gärtnerei Leßmann in Detmold-Hiddesen, Hiddeser Straße, zum 100. Mal. Auch Lippequalität gehörte zu den Gratulanten, denn der Gartenbaubetrieb gehört seit zwei Jahren zur lippischen Regionalvermarktung und produziert vor allem Cocktailtomaten. Wegen der großen Nachfrage wird der Anbau in diesem Jahr noch einmal deutlich ausgeweitet.

Jörg Leßmann leitet den Betrieb seit mehr als 10 Jahren  nunmehr in der 4. Generation. Hauptstandbeine sind derzeit Blumen und die Friedhofsgärtnerei.
Begonnen hatte alles einmal mit Streuobstwiesen und auch mit Enzianpflanzen, die damals an Besucher des Hermannsdenkmals verkauft wurden.

Am ersten Septemberwochenende wird die Gärtnerei Leßmann zusammen mit mehreren Lippequalität-Betrieben auf ihrem Gelände das 100-Jährige feiern. Geplant sind dann neben vielem anderen auch Attraktionen für die Kinder (z.B. Hüpfburg) und für die Erwachsenen (Hubschrauber-Rundflüge).

Jörg Leßmann und seinen Eltern wird vom Vorsitzenden von Lippequalität ein Präsentkorb voller schmackhafter Regionalprodukte überreicht.

Ein Regio-Gütesiegel soll regionale Sicherheit geben

Was Lippequalität längst hat, will Ilse Aigner (CSU), Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, entwickeln: Mit einem Gütesiegel soll mehr Klarheit bei regionalen Produkten erreicht werden. In Abstimmung mit den Bundesländern, so äußerte sich Aigner auf der Grünen Woche in Berlin, solle es ein "Regionalfenster" geben, aus dem die Herkunft und der Regionalbezug eines Produkts hervorgeht: Rohstoffe aus der Region oder Verarbeitung in der Region. Der Bundesverband der Regionalbewegung wird diese Entwickung konstruktiv und kritisch begleiten. Denn es ist an der Zeit, dass dem Missbrauch des Regionalbegriffs in der Lebensmittelindustrie und dem Lebensmittelhandel gewährt wird. Eine kritische Stellungnahme hat der Bundesverband der Regionalbewegung hierzu verfasst. Sie ist auszugsweise hier bei der Regionalbewegung Lippe zu finden.

Bei dem regionalen Gütesiegel Lippequalität ist das bereits seit zehn Jahren klar und eindeutig. Das Lippequalität-Siegel dürfen nämlich nur Mitgliedsbetriebe verwenden, und es dürfen nur Produkte tragen, deren wesentlichen Rohstoffe (bei Tieren einschließlich der Futtermittel!) aus Lippe stammen und deren Produktion ebenfalls in unserer Region stattgefunden hat. Die Produktrichtlinien des Vereins weisen dies aus und werden auch geprüft.

Getreide muss importiert werden

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet heute: Deutschland muss Getreide importieren. Der Boom der Biogasanlagen hat Folgen für die Lebensmittelversorgung. Denn immer mehr Landwirte bauen Mais für die Biogasanlagen an. Biogasmais bringe einfach höhere Erträge als Getreide für Lebens- und Futtermittel. So werde beides in Deutschland knapp.

Wir bei Lippequalität sind froh, dass in der lippischen Landwirtschaft nicht alle auf Biogas setzen. Noch gibt es genug Brotgetreide aus heimischem Anbau, um die Handwerksbäcker in Lippe mit regionalem Mehl beliefern zu können. Auf nationaler Ebene aber liegt die Ernte des vergangenen Jahres knapp 10% niedriger als der Bedarf ist, so der Agrarstatistiker Georg Kreckl im "Focus".

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung

unsere Präsentkartons

der LQ-Präsentkarton

meist gesehen

 wird überprüft von der Initiative-S

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung