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2010

Helmut Diekmann im Ruhestand

Unser Lippequalität-Vorstandsmitglied Helmut Diekmann, bislang Fachbereichsleiter Umwelt und Energie des Kreises Lippe ist jetzt mit Ablauf dieses Monats in den Ruhestand getreten. In der Ausgabe der Lippischen Landeszeitung vom 30.12.2010 stand mehr dazu.

Lippequalität in Detmolder Partnerstadt Verona

Der Detmolder Bürgermeister Rainer Heller und Elke Wittek präsentieren Backwaren von Lippequalität auf dem Weihnachtsmarkt in der Partnerstadt Verona

Nicht zum ersten Mal war Lippequalität mit einigen Bäckern mit von der Party, als die Stadt Detmold vor Weihnachten die Partnerstadt Verona in Oberitalien und deren Weihnachtsmarkt besuchte. Dort wurden lippische Spezialitäten, insbesondere verschiedene Backwaren präsentiert. Dazu gehörten der gute Lippequalität-Stollen ebenso wie die dort körbeweise frisch gebackenen Sauerteigbrote, die es in Italien sonst gar nicht gibt. Beides wurde sehr gut angenommen und ging reißend weg. Die Lippequalität-Mitglieder Mickel Biere, August Nagel und Kurt Sander haben mit ihren Bäcker-Kollegen in Verona gemeinsam gebacken. Das bereicherte den Weihnachtsmarkt St. Lucia und trug zur Pflege der Freundschaft zwischen der Residenz und der oberitalienischen Stadt bei.

Landeszeitung, Schule und Lippequalität

Lippequalität-Gärtnerin Beate Hollmann in Lage gibt Schülerinnen und Schülern Hinweise und Tipps für den Einstieg in das Berufsleben. Sie spricht auch offen von den Anforderungen. Und sie sagt, dass Förderschüler eine gute Chance haben.

Das alles stand am 14.12.2010 in der Lippischen Landeszeitung im aktuellen Beitrag des Projekts "Schule macht Zeitung". Mehr zu diesem Projekt und zum Interview mit Beate Hollmann hier.

Weihnachtsmarkt und Lippequalität-Weihnachtsbäume

Das war ein kleiner Weihnachtsmarkt der besonderen Art bei der Brauerei Strate in Detmold am Samstag vor dem 4. Advent:

Reißenden Absatz fanden die Lippequalität-Weihnachtsbäume von der Firma Bierbaum. Mit dabei waren Christrosen und andere Blumen von der Lippequalität-Firma Leßmann, Kekse, Stollen und Brot von der Lippequalität Bio-Bäckerei Meffert, der Verkaufswagen von Eben-Ezer mit Lippequalität-Milch und Lippequalität-Wurst, dazu Lippequalität-Honig, -Met, -Kerzen, der leckere Lippequalität-Pickert mit Rübensirup oder Lippequalität-Leberwurst und manches mehr - und viel Bonus mit der LZ-Karte.


Lippequalität-Weihnachtsbaumstand auf dem Gelände der Detmolder Strate-Brauerei.

Lippequalität-Bäcker für Weltkinderhilfswerk UNICEF

Lippe aktuell, 11. 12. 2010. - Fast alle teilnehmenden Bäcker gehören zu Lippequalität.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der HSG Blomberg-Lippe und Lippequalität vereinbarten (von links) Bundesligaspielerin Anja Ernsberger, Trainer André Fuhr, Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg, HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch, LQ-Vorstandsmitglied Friedrich Brunsiek und LQ-Geschäftsführerin Karen Zereike, die selbst bis 2008 noch für die HSG Bundesliga-Handball spielte. Zum Auftakt der Kooperation tauschten die neuen Partner Fanschals und lippische Backwaren aus. (Foto: Wort+Co.)

Prädikat: "bundesligatauglich"

Mit neuem HSG-Fanschal unterzeichnet Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg zusammen mit HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch die Partnerschaftsvereinbarung zwischen beiden Vereinen. (Foto: Wort+Co.)

Lippequalität und HSG Blomberg Lippe kooperieren

Die Handballerinnen von der HSG Blomberg-Lippe haben in der vergangenen Saison mit einem vierten Rang eindrucksvoll bewiesen, dass sie deutschlandweit zu den besten ihres Faches zählen. "Gäbe es eine „Bundesliga der Regionalverbände“, so wäre auch Lippequalität bundesligatauglich", meint dessen Vorsitzender Günter Puzberg. Was liegt also näher, als eine Kooperation beider Vereine?

HSG-Geschäftsführer Torben Kietsch und Günter Puzberg unterzeichneten daher jetzt eine Partnerschaftsvereinbarung. „Wir sollten uns gemeinsam aufstellen und uns fragen: Was können wir für Lippe tun?“, erläuterte Puzberg die Kooperation.
Mit dieser Vereinbarung tritt die HSG als Förderer dem Verein bei und unterstützt die Idee der Regionalvermarktung in Lippe. Das Logo von Lippequalität wird künftig in der Blomberger Halle an der Ulmenallee ebenso zu sehen sein, wie im Internetauftritt der HSG, in Programmheften oder auf den Flat-Screens der VIP-Räume. Nach Möglichkeit wird die HSG künftig im Vereinsleben Lippequalität-Produkte anbieten und bei besonderen Ereignissen Lippequalität-Betriebe einladen, sich an diesen Festen, Jubiläen und besonderen Aktionen zu beteiligen.

Der Verein für Regionalvermarktung wird seinerseits die neue Partnerschaft in Rundschreiben und auf der eigenen Homepage bekannt machen. Angebote der HSG werden künftig an Lippequalität-Mitglieder weiter geleitet. Und schließlich sieht die Vereinbarung gemeinsame Auftritte und Aktionen vor.

Für Torben Kietsch lag eine Kooperation mit Lippequalität nahe. „Wir führen Lippe im Vereinsnamen und sind auch ein Verein für Regionalvermarktung. Wir machen im Spitzensport Blomberg und Lippe deutschland- und europaweit bekannt.“ Und tatsächlich gehört die HSG zu den Aushängeschildern der Region. Trainer André Fuhr weist selbstbewusst auf ein erfolgreiches Bundesliga-Team, auf eine 2. Mannschaft, die in der 3. Liga Titelambitionen hat, vor allem aber auf eine vorbildliche Jugendarbeit hin, zu der ein Handball-Internat mit zehn Plätzen gehört. HSG-Geschäftsführer Kietsch bekennt sich ohne Einschränkung zum Ziel von Lippequalität, die Region zu stärken. „Geht es der Region gut, geht es unseren Partnern gut. Und wenn es unseren Partnern gut geht, geht es auch der HSG gut. Und deshalb können wir jetzt als erster Bundesliga-Club auch von uns sagen: ‚Wir sind Lippequalität.’“

Heute geht's mit Lippequalität-Brot und -Stollen nach Italien

Verona wartet auf (von links) August Nagel, Mickel Biere und Kurt Sander. Die Lippequalität-Bäcker nehmen frischen Stollen mit und backen Hermannicus-Brot für den Weihnachtsmarkt der oberitalienischen Stadt.

Hermannicus erobert Verona - Lippischer Stollen für Italien

Lippequalität unterstützt Detmolder Städtefreundschaft

Focaccia, Pane rustico oder Ciabatta – Italiens Brote können auch für den teutonischen Gaumen so richtig lecker sein. Doch eines beherrscht ein italienischer Bäcker im Gegensatz zu seinem deutschen Kollegen in der Regel nicht: Backen mit Sauerteig. Die Lippequalität-Mitglieder Mickel Biere, August Nagel und Kurt Sander wollen ihre Bäcker-Kollegen in Verona in diese Kunst einweihen und gleichzeitig die Freundschaft zwischen der Residenz und der oberitalienischen Stadt pflegen.

Der Weihnachtsmarkt St Lucia gehört zu Verona wie der Balkon, auf dem Julia auf ihren Romeo wartete. Und zum Weihnachtsmarkt gehört nun schon seit vier Jahren ein Detmolder Stand, mit dem sich die Residenz in der Provinzhauptstadt präsentiert. Denn seit 2006 unterhalten die Lipper eine offizielle Städtefreundschaft zu Verona. In diesem Jahr gehören Bürgermeister Rainer Heller, seine Stellvertreterin Elke Wittek und Partnerschaftsbeauftragte Charlotte Thomale-Friesenhan zur Detmolder Delegation.

Weil nicht nur die Liebe, sondern auch die Freundschaft durch den Magen geht, bestücken die drei Lippequalität-Bäcker den Detmolder Stand mit heimischen Spezialitäten. „Die Italiener lieben unseren Christstollen“, weiß Mickel Biere aus eigener Erfahrung. Daneben packt er zusammen mit Nagel und Sander auch selbstgebackene Kekse und die Leberwurst mit dem Lippequalität-Logo für die Reise gen Italien in den Bulli.

In Verona wartet viel Arbeit auf die Handwerker. Drei Tage lang backen Sie bei Antonio Salvagno, dem Präsidenten der Veroneser Bäckerinnung, Hermannicus-Brot. Zahlreiche Berufskollegen werden ihnen dabei über die Schulter schauen. Denn: Hermannicus-Brot ist ein Roggen/Gerstenbrot, das die Bäckerei Biere eigens für Lippequalität entwickelt hat. Und während die Italiener in der Regel mit Weizen und Hefe backen, haben Roggenbrote und der dafür notwendige Sauerteig südlich der Alpen keine Tradition. Um den Absatz der lippischen Brotspezialität macht sich Biere trotzdem keine Sorgen. „Als wir 2008 zum ersten Mal in Verona waren, konnten wir gar nicht so schnell backen, wie das Brot am Detmold-Stand vergriffen war. Für die vielen Deutschen, die sich rund um den Gardasee niedergelassen haben, schmeckt dieses herzhafte Brot wohl ein bisschen nach Heimat. Und die Veroneser selbst scheinen den lippischen Hermannicus regelrecht zu lieben.“ Freundschaft kann ja so herzhaft lecker sein.

Hermanniscus-Brot und Lippequalität-Christstollen gibt es bei unseren Lippequalität-Bäckereien.

Lippequalität-Bäcker backen noch besser

"Lippes Bäcker backen besser" - so steht es im schönen Stabreim auf Seite 36 der heutigen Ausgabe der Lippischen Landeszeitung. Im Artikel geht es um Christstollen. Da haben alte Handwerkskunst und absolute Frische einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Dieser Vorteil wird noch größer, wenn es Lippequalität-Bäcker sind, denn neben der Frische und der Handwerkskunst kommt noch die Tatsache dazu, dass das Getreide für das Mehl aus unserer eigenen Region stammt. Das ist ein gutes Gefühl. Lipper sind sich ziemlich sicher, dass man das auch schmecken kann.

Immer mehr Deutsche kaufen regionalbewusst

Die Lippische Landeszeitung meldete gestern auf ihrer ersten Seite, dass die Deutschen immer öfter die eigene Region in ihre Kaufentscheidung einbeziehen und Lebensmittel regional-bewusster einkaufen.

Das macht auch Sinn, denn wer gute Produkte in der Region hat, für den ist es Unsinn und sogar umweltschädigend, sie von weit her zu kaufen. Denn sie müssen auch transportiert werden. Dabei vergeht Zeit und der Transport hinterlässt seine Spuren in schädlichen Abgasen und unnötiger Verschwendung von Energie.

Warum dennoch manchmal die Produkte aus fernen Regionen billiger sind? Es werden oft keine fairen Preise an die Produzenten gezahlt und Billiglöhne sowie Dumpingpreise im Transport spielen auch noch eine Rolle. Lippequalität will dabei nicht mitspielen und auch nicht den Verkehrsinfarkt verstärken, unter dem Nordrhein-Westfalen wegen der vielen Transportfahrten ohnehin schon leidet.

Gemüsegroßhändler jetzt bei Lippequalität

Gestern ist die Gemüsegroßhandelsfirma Kuhlmann aus Dörentrup Mitglied bei Lippequalität geworden. Herzlich willkommen und auf gute Zusammenarbeit im lippischen Regionalvermarktungsverein!

Bereicherung für die Wochenmärkte in Lemgo und Lage

Wurst in Lippequalität verkaufen Waldemar Bierbaum und seine Mitarbeiterin Ursula Beckmann nicht nur an den Lippequalität-Vorsitzenden Günter Puzberg (Mitte). Auch Albrecht Flake mit Tochter Emelie und Vorstandsvorsitzender Hermann Adam von Eben-Ezer freuen sich, dass ihr Verkaufswagen samstags wieder in Lemgo zum Einsatz kommt.

Viele Besucher haben ihn auf dem Lemgoer Wochenmarkt schon schmerzlich vermisst: den Verkaufswagen vom Meierhof der Stiftung Eben-Ezer. Jetzt ist er samstags wieder da. Waldemar Bierbaum und sein Team bieten in dem traditionsreichen Verkaufswagen ein erweitertes Sortiment mit Lippequalität-Produkten.

Marktmeister Ralf Krüger freut sich über den "Zuwachs" für den Lemgoer Markt. „Biofleisch bietet sonst kein Händler an und auch der Honig ist neu. Die Rückkehr des Eben-Ezer-Wagens ist fraglos eine Bereicherung für den Wochenmarkt.“

Eben-Ezer hatte mit seinem Verkaufswagen über viele Jahre frische Produkte vom Meierhof – von der Milch bis zu Kartoffeln – auf dem Markt angeboten. „Trotz des großen Zuspruchs vieler Stammkunden blieb das aber immer ein Zuschussbetrieb“, berichtet Albrecht Flake, Leiter des Grünen Bereichs der Stiftung. Deshalb habe Eben-Ezer die Marktbeschickung in Lemgo einstellen müssen. Mehr als ein Jahr haben die Lemgoerinnen und Lemgoer seither auf dieses Angebot verzichtet. Nun setzt Waldemar Bierbaum, wie auch die Stiftung Eben-Ezer selbst Mitglied bei Lippequalität, diese Tradition wieder fort.

Der Bad Salzufler bietet die Bio-Milch des Meierhofes, Honig und Honigprodukte aus eigener Herstellung, lippische Fleisch- und Wurstwaren, Brot, original lippischen Pickert und andere Spezialitäten der Region an. Als besonders beliebt erwies sich schon am ersten Markttag das Bio-Lammfleisch aus dem Betrieb der Lemgoer Lippequalität-Züchterin Karla Ebert.

Bierbaum selbst verfügt mit seinem Team über langjährige Erfahrung als Marktbeschicker. Bislang war er auf dem Wochenmakt in Oerlinghausen aktiv. Sein Engagement in der Bergstadt hat er zugunsten Lemgos aufgegeben. Sein Stand in Lage bleibt: freitags steht er mit dem Lippequalität-Fahrzeug zusammen mit anderen Lippequalität-Händlern auf dem Lagenser Wochenmarkt.

Wo ist Lippequalität auf Wochenmärkten?

Kirche will ökologisch einkaufen

Endlich ein Beschluss in die richtige Richtung: Diakonie und Caritas wollen laut einer Meldung des Evangelischen Pressedienstes ökologisch einkaufen und in ihren rund 35.000 Einrichtungen in Deutschland auf ökologische Produkte umstellen. Der Bielefelder Präses Alfred Buß hob in diesem Zusammenhang die Verantwortung der Kirche für die Erhaltung der Schöpfung hervor: "Wer einkauft, entscheidet mit, ob Wälder abgeholzt, ausbeuterische Löhne gezahlt oder das Klima geschützt und die Armut gelindert werden kann."

Lippequalität ist fast begeistert:
Aber leider: Diesen Beschluss hat nicht die Lippische Landeskirche gefasst. Obwohl - solche Beschlüsse gibt es aus der Vergangenheit zuhauf! Aber Papier ist geduldig...

Lippequalität ist fast begeistert:
Jedoch: Wer ökologisch einkaufen will, der muss vor allem erst einmal regional einkaufen. Denn dann werden definitiv unendllich viele Transportfahrten per Schiff, Flugzeug und Lkw eingespart. Und zudem werden Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region erhalten, übrigens auch ausbeuterische Löhne bei uns verhindert! 

Auf diesen Beschluss der Kirchen - evangelisch wie katholisch - wartet die Lippequalität-Bewegung seit Jahren. Reden ist das eine, Tun das andere...
Noch im November tagt die Lippische Landessynode. Ein wegweisender Beschluss zu ökologischem und regionalem Einkauf stünde längst an. Die Verantwortung für die Schöpfung und die Verantwortung in der Region Lippe stehen auf den Fahnen der Kirche, besser gesagt im Leitbild der Landeskirche: "Wege und Horizonte".

Warten wir es also ab...

Lippequalität mit neuer Geschäftsstelle

Lippequalität und LTM unter einem Dach

Puzberg dankt Kreishandwerkerschaft für Zusammenarbeit

 Kreis Lippe. Lippequalität ist umgezogen. Der Verein, der die Produktion und Vermarktung heimischer Erzeugnisse fördert, wechselte in Detmold von der Kreishandwerkerschaft zur Lippe Tourismus Marketing AG (LTM). Für den Vorsitzenden Günter Puzberg ist das weniger eine Frage der Räumlichkeiten als der Ausrichtung der Vereinsarbeit. lesen Sie mehr.

Blumen für die „Neuen“: Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg (rechts) und sein Stellvertreter Mickel Biere (links) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Alexandra Steffen (2.v.l.) und Karen Zereike von der Lippe Tourismus Marketing AG. Trotz des Umzugs zur LTM wird der gute Kontakt zur Kreishandwerkerschaft und zu deren Geschäftsführer Klaus Daseking (Mitte) nicht abreißen. (Foto: Wort+Co.)

Preiskampf beim Mehl - Regionalität unter Druck

Lippequalität-Bäcker sind unter Druck: Sie verpflichten sich, Mehl aus heimischer Produktion zu verwenden. Ihnen wird aber von auswärtigen Großbetrieben billiges Mehl und Schrot unbekannter Herkunft angeboten. So sitzen sie in einem Dilemma:
Rechnen sie nur eigenwirtschaftlich und ordern das billige Mehl, dann wird unsere lippische Landwirtschaft ihr Getreide nicht mehr in der Region los. Und wir können bald keine Backwaren mehr aus heimischer Produktion kaufen.
Bleiben sie standhaft und beziehen weiterhin das Mehl vom lippischem Acker, so schlägt sich das im Preis nieder und sie haben Angst, dass ihnen die Kunden zu den Billig-Backshops wegrennen.

Wir von Lippequalität meinen: Von regionalen Lebensmitteln sollten Kunden und Produzenten in der Region leben können. Die "Geiz ist geil"-Mentalität war noch nie unsere Devise. Sie macht nicht nur die regionale Erzeugung kaputt, sondern auch unsere gute Qualität. Frische Handwerksbrötchen sind eben nicht nur aufgeblähte Teiglinge. Ein Kunde, der darauf achtet, merkt das genau. Das ist nicht nur eine Frage des Geldbeutels und des Magens, sondern auch eine Frage des Bewusstseins. Halten Kunden und Produzenten zur Region und ihrer Qualität, dann sind sie auch bereit, für gute Ware angemessene Preise zu zahlen.

Es macht wenig Sinn, sich für faire Arbeitsbedingungen, Produktion und Preise in schwach entwickelten Ländern der Welt einzusetzen und zugleich die wenig fairen Marktbedingungen bei uns durch unsere Billigeinkäufe zu unterstützen. Das macht unsere Infrastruktur kaputt.

Wir wollen, dass auch morgen noch ...

  • Brotgetreide auf lippischen Äckern angebaut wird
  • Mühlen in der Region das Getreide vermahlen
  • Brot und Brötchen von Handwerksbäckern gebacken werden
  • in Lippe Ausbildungsplätze im Bäckerhandwerk eingerichtet werden
  • Backwaren aus heimischen Betrieben aus Getreide aus heimischen Betrieben angeboten werden können.

Das alles entscheiden wir mit unserer Kaufentscheidung: Kunden kaufen Lippequaliltät - sie wissen auch, warum das gut ist. So ermutigen sie auch die lippischen Bäcker, weiterhin Brotgetreide aus heimischer Produktion zu erwerben.
Die Alternative wäre: die Großen schlucken die Kleinen. Da Lippe insgesamt klein ist... Solidarität, Mut und Widerstand bei Kunden und Bäckern wäre gut. Lippequalität-Bäcker erkennen Sie als Kunde am Lippequalität-Logo an der Tür, im Laden, auf Tüten und in Anzeigen. Nur, wo Lippequalität draufsteht, ist auch Lippequalität drin! Das muss gesagt werden, denn leider sind nicht alle Bäcker in Lippe auch Lippequalität-Bäcker.
Warum?
Siehe oben!

Wurst ohne Gentechnik: bei Lippequalität

Welcher Kunde bei Fleischer oder im Supermarkt weiß beim Wurstkauf schon, dass fast alle Tiere mit gentechnisch verändertem Futter gemästet wurden.

Wir von Lippequalität verwenden nur gentechnikfreies Futter. Deswegen können Kunden bei Lippequalität sicher sein: Wurst - gentechnikfrei!
Auch beim Fleisch, sogar beim Schmalz!

Darum:

Kaufen Sie bei
Fleischerei Solfen in Lemgo, Mittelstr. 70
Fleischerei Mehrmann in Schlangen-Oesterholz,
Zur Kammersenne 3a
Fleischerei Runksmeier in Kalletal-Langenholzhausen, auch Partyservice
Schürenbreder Weg 26
Fleischerei Hannover in Exteral-Almena
, Fütiger Str. 28
und in manchen Lippequalität-Hofläden

Lippequalität-Wurst in Gläsern erhalten Sie auch in unseren Lebensmittelmärkten.

Lippequalität mit neuer Geschäftsstelle

Lippequalität und LTM unter einem Dach

Puzberg dankt Kreishandwerkerschaft für Zusammenarbeit

 Kreis Lippe. Lippequalität ist umgezogen. Der Verein, der die Produktion und Vermarktung heimischer Erzeugnisse fördert, wechselte in Detmold von der Kreishandwerkerschaft zur Lippe Tourismus Marketing AG (LTM). Für den Vorsitzenden Günter Puzberg ist das weniger eine Frage der Räumlichkeiten als der Ausrichtung der Vereinsarbeit.

Der Verein hat jetzt seine Geschäftsstelle im Gebäude der LTM, Bismarckstraße 2, bezogen. LTM-Mitarbeiterin Karen Zereike wird dort Ansprechpartnerin für alle Lippequalität-Fragen sein und die anfallenden Geschäftsführungsarbeiten vom Briefverkehr bis zum Versand von Vereinsrundschreiben erledigen. Gleichzeitig mit ihr nimmt Steuerberaterin Alexandra Steffen aus Lemgo ihre freiberufliche Tätigkeit für den Verein auf, der künftig seine wirtschaftlichen Aktivitäten von der gemeinnützigen Arbeit trennen will.

LTM-Vorstand Günter Weigel sieht in der neuen Zusammenarbeit unter einem Dach eine zukunftsträchtige Weichenstellung: „Lippequalität ist eine Marke und nutzt uns im Standortmarketing. Wir wollen Lippequalität mit vermarkten und das Bild von Lippe damit abrunden.“

Für Günter Puzberg ist mit dem Umzug von Lippequalität zur LTM eine klassische Win-Win-Situation entstanden. Mit Lippequalität-Produkten könne LTM nach außen Marketing für die Region betreiben. „Gleichzeitig gewinnen wir einen Partner, mit dem wir zum Beispiel bei den Lippe-Tagen eng zusammenarbeiten können. Damit lässt sich unser Ziel, Wertschöpfungsketten in Lippe zu halten und den Verbrauchern regionale Qualität anzubieten, effektiv fördern.“

Puzberg und sein Stellvertreter Bäckermeister Mickel Biere bedankten sich beim Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Klaus Daseking und bei Mitarbeiterin Marianne Staats für die gute Zusammenarbeit der vergangenen vier Jahre. Insbesondere Marianne Staats stand als Ansprechpartnerin für den Verein zur Verfügung und regelte von der Paulinenstraße aus die laufenden Verwaltungsgeschäfte von Lippequalität. Trotz der räumlichen Trennung wird die vertrauensvolle Kooperation zwischen Verein und Handwerk weitergeführt. Schließlich engagieren sich nicht zuletzt lippische Bäcker, Fleischer und andere Handwerker bei Lippequalität.

Blumen für die „Neuen“: Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg (rechts) und sein Stellvertreter Mickel Biere (links) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Alexandra Steffen (2.v.l.) und Karen Zereike von der Lippe Tourismus Marketing AG. Trotz des Umzugs zur LTM wird der gute Kontakt zur Kreishandwerkerschaft und zu deren Geschäftsführer Klaus Daseking (Mitte) nicht abreißen. (Foto: Wort+Co.)

Lippe-Freunde in Detmold

Zwei Tage viele interessante Gespräche am Stand des Lippefreunde e.V.in Detmold. Im Ev. Gemeindehaus am Markt im Rahmen eines großen Büchernmarktes hatten Besucher und Interessierte Gelegenheit, mehr über Lippequalität zu erfahren. Viele haben das genutzt. Sie bekamen Informationen zu Lippequalität Produkten und konnten auch einiges probieren: Brot und Brötchen, Milch, Würstchen, Salat, Honig, Mineralwasser usw.: alles in Lippequalität.

Folgende Betriebe haben den Stand gesponsert:
Bäckerei Biere, Detmold
Fleischerei Solfen, Lemgo
Molkerei der Stiftung Eben-Ezer, Lemgo
Feinkostsalate "Roko", Detmold
Imker Blumenbach, Horn-Bad Meinberg
Bad Meinberger Mineralbrunnen.

Die Lippefreunde sagen Danke.

Wieder eine lippische Fleischerei bei Lippequalität

Dirk Hannover führt seine eigene Lippequalität-Fleischerei in Almena. Sein Wahlspruch hängt im Laden: "Bei uns kommt die Ware nicht vom Band. Wir schaffen noch mit Herz und Hand." (Foto: Puzberg)

Jetzt gibt es auch im Extertal eine Lippequalität-Fleischerei. Heute trat der Betrieb von Dirk Hannover in Almena dem Regionalvermarktungsverein bei. So können nun auch die Bewohner des Extertales bis nach Rinteln Lippequalität-Ware kaufen. Es gibt eine geschlossene Lippequalität-Produktlinie, alle Erzeuger und Produzenten wohnen in Nordlippe und sind persönlich bekannt. Und Fleischermeister Hannover setzt auch auf das Kundeninteresse: Immer mehr Menschen lehnen die Gentechnik in der Landwirtschaft ab. Die meisten aber wissen nicht, dass sie außerhalb von Lippequalität-Betrieben auch Fleisch und Wurst von Tieren mit Gentechnikfütterung einkaufen.

Bei Lippequalität ist garantiert:
Schweinefleisch und Wurst stammen nachweislich von Tieren aus der Region.
Die Ferkel wurden schon in Lippe gezogen.
Die Tiere durften auf Stroh aufwachsen.
Sie wurden stets mit gentechnikfreiem Futter ernährt.
Sie mussten keine lange Transportwege in engen Vieh-LKWs ertragen.

Damit unterscheidet sich die Fleischerei Hannover im nördlichen Extertal positiv von den Fleisch- und Wursthändlern der Umgebung, die nicht die Regionaliltät mit den kurzen Wegen und zugleich die gentechnikfreie Fütterung als Quallitätsmerkmal aufweisen können. Gerade darauf aber legen Kunden immer mehr Wert.

"Roko" ist jetzt ein Lippequalität-Betrieb

Tobias Wierutsch von der Firma "Roko" aus Detmold setzt auf Lippequalität. (Foto: Puzberg)

Mit dem Detmolder Feinkost- und Salatespezialist "Roko" begrüßen wir unser jüngstes Mitglied bei Lippequalität.

Mit diesem eingeführten Rohkostbetrieb wird nicht nur eine Lücke im Lippequalität-Gesamtangebot geschlossen und eine neue Produktgruppe "Roh- und Feinkostsalate" eingerichtet. Es werden zugleich neue Perspektiven für die lippische Landwirtschaft eröffnet, denn Weiß- und Rotkohl, Kartoffeln, Gurken, Kräuter und anderes mehr werden in der Region angebaut und gebraucht.

Lippequalität-Brot erhält Gold!

Bäckermeister Mickel Biere mit seinen Mitarbeitern in der Backstube freuen sich über die Auszeichnung.

Handwerksbäcker in Lippe unterziehen sich mit ihren Produkten einer regelmäßigen Prüfung. Dies geschah vor wenigen Tagen in der Detmolder Innenstadt. Dabei hat auch die Lippequalität-Bäckerei Biere Brote eingereicht und gleich bei drei Sorten die Auszeichnung in Gold bekommen. Dazu gratulieren wir herzlich.

Von der Innung geprüfte und bewertete Brote gibt es natürlich in Lippe nur bei den ansässigen Handwerksbäckern. Denn nur sie stellen ihre Brote auch selber her. Die Lippequalität-Bäcker verwenden zudem Mehl aus Getreide, das in Lippe angebaut wird. Und die Getreidemühlen sind auch in Lippe. So ist dieses Brot durch und durch ein regionales Produkt von besonderer Qualität. Erkennen kann man die Lippequalität-Bäcker am Logo: Denn: Nur, wo das Lippequalität-Logo dran ist, ist auch Lippequalität drin.

Mehr Lebensmittelmärkte wählen Lippequalität

Der Marktleiter Rafael Skarupke hält Lippequalität hoch - vor seinem Lebensmittelmarkt in Hiddesen. (Foto: Puzberg)

Die Zahl der Märkte im Lebenmitteleinzelhandel hat sich bei Lippequalität wieder um zwei erhöht. Nun sind auch die beiden Markantmärkte in Detmold-Hiddesen und Detmold-Remmighausen Mitglied geworden. Marktleiter Rafael Skarupke hat schon lange eine Reihe von Lippequalität-Produkten in seinem Angebot. Ihm und vielen seiner Kunden liegt an der regionalen Belieferung, ob das beim Gemüse und den Blumen ist oder bei Honig und Wurst oder bei Mineralwasser oder Fruchtsaft oder Milch. Er will auch noch weitere Lippequalität-Produkte in seine Sortimente aufnahmen.

Lippequalität war Thema in Donop

Die Frauen der Kirchengemeinde Donop haben sich eingehend mit Lippequalität befasst. Als Referent war der Vorsitzende des Regionalvermarktungsvereins bei ihnen. Sie wollen gerne regionale Qualitätsprodukte kaufen, aber es gibt sie leider nicht immer in der Nähe. So wollen sie nach der Milchverkostung gerne Lippequalität-Milch kaufen. Vielleicht gibt es die nun bald auch in ihrem Ort. Denn Lippequalität ist nicht nur ein Produkt, es ist eine gute Idee.

Landwirtschaft kann Klima retten

Teil der Solaranlage in Wendlinghausen. Sie nutzt Sonnenenergie und wandelt ihn in Strom um, nicht nur an Sonnentagen. (Foto: Puzberg)

Die BiOlokal-Tour ins Energiedorf Wendlinghausen am vergangenen Freitag unter dem Thema „Landwirtschaftliche Energiegewinnung“ hatte ein überraschendes Ergebnis: Die Landwirtschaft kann tatsächlich wesentlich zur Klimarettung beitragen. Das geht mit Energieeinsparung, mit erneuerbarer Energie (aber nicht mit Biogas) und es geht vor allem mit dem sogenannten "naturnahen Landbau". Das führt der Hauptreferent  Prof. Dr. Ernst Schrimpff vom Bundesverband Pflanzenöle  in seinem eindrucksvollen Referat "Landwirtschaft - Klimakiller oder Klimaretter?" aus. Denn der Boden sei der größte, aber durch die konventionelle Landwirtschaft stark beeinträchtigte Kohlendioxidspeicher. Der Wiederaufbau einer natürlichen kräftigen Humusschicht muss das Ziel sein. Er legte dar, dass die klassische Bodenbearbeitung mit Umpflügen, die Monokulturen und der Einsatz von chemischen Giften nicht nur zu viel Energie verbrauche, sondern dies schädige die natürliche Humusbildung in erheblichem Maße. Biogasanlagen, die viel Mais brauchen, seien letztlich kein guter Weg für erneuerbare Energie. Hingegen favorisierte er eindeutig Solaranlagen. "Steht die Solaranlage erst, dann braucht man sich keine Sorgen mehr zu machen: Die Sonne füttert sie. Während eine Biogasanlage dauernd gefüttert werden muss."

Die Tour führte interessierte Bürgerinnen und Bürger ins Energiedorf Wendlinghausen. August Rettig, Vorsitzender von BiOlokal e.V., und Günter Puzberg, Vorsitzender von Lippequalität e.V., wollen den Wert regionaler Produkte und Erzeugnisse vor Augen führen.

Joachim von Reden, Schlossherr auf Gut Wendlinghausen und Mitglied bei BiOlokal und Lippequalität, stellte das Energiedorf Wendlinghausen mit seiner großen Photovoltaikanlage und der Biogasanlage zur Erzeugung von Strom und  Nahwärme vor. Helmut Diekmann, Fachbereichsleiter Umwelt beim Kreis Lippe und Vorstandsmitglied von Lippequalität, zeigte die „Entwicklung der Energiegewinnung in der Landwirtschaft in Lippe“ auf.

Wir gratulieren

aus: Detmolder Kurier

An solchen Prüfungen nehmen nur Handwerksbäcker teil, von denen viele bei Lippequalität mitmachen. Denn lippisches Getreide von lippischen Bauern kommt über lippische Mühlen zu unseren einheimischen Bäckern. Wer im Billigbackshop kauft, spart zwar persönlich Geld, aber er bekommt auch entsprechende, meistens in Billiglohnbetrieben hergestellt Ware. Und er schädigt die lippische Wirtschaft und Wertschöpfung, denn das Geld arbeitet nicht hier, sondern ganz woanders. Deswegen prüfen Sie, ob Ihr Bäcker auch ein Lippequalität-Bäcker ist!

Keine Gen-Milch bei Lippequalität

Weil die Kühe mit genmanipuliertem Futter gefüttert werden, darf deren Milch auch "Gen-Milch" genannt werden. Das hat Greenpeace jetzt in letzter Instanz beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe gegen Müller-Milch erstritten. Das ist nun schon die dritte und endgültige Niederlage des großen Molkereikonzerns gegen die Umweltschützer.

Fast alle Milchprodukte in den Discountern und Einzelhandelsgeschäften in Lippe sind in diesem Sinne "Gen-Milch". Leider muss das bislang keiner kennzeichnen. Die Lippequalität-Milch ist hierbei eine rühmliche Ausnahme: Sie ist keine Gen-Milch! Denn die Richtlinien von Lippequalität lassen grundsätzlich kein genmanipuliertes Futter zu, weder bei den Milchkühen, noch bei den Schafen und Ziegen, auch nicht bei den Schweinen und ebenso nicht bei den Hühnern.

Bei Lippequalität gibt es

  • keine Gen-Milch
  • keinen Gen-Käse
  • kein Gen-Fleisch
  • keine Gen-Wurst
  • keine Gen-Eier.

Darin unterschiedet sich Lippequalität deutlich von vielen anderen Anbietern. Was die Kunden zu Recht ärgert: es muss nicht deklariert werden. Also wissen es nur aufgeklärte Händler und Verbraucher.

Jubiläum bei Bäckerei Busch in Langenholzhausen

An diesem Wochenende feiert unser Lippequalität-Bäcker Rolf Busch in Langenholzhausen sein 100. Firmenjubiläum. Dazu gratulieren wir von der großen Lippequalität-Gemeinschaft herzlich.
Der Familienbetrieb wurde 1910 in der Krämerstraße gegründet. Seit 1997 gibt es eine Filiale in Hohenhausen. Rolf Busch gehört zu den Gründungsmitgliedern von Lippequalität und verbackt in Brot und Brötchen Mehl von lippischen Feldern.
Am Sonntag, 3.10., gibt es einen "Tag der offenen Tür" von 10.30- 17.30 Uhr.

Gentechnikfreies Hühnerfutter

Bislang konnten nur freilaufende Hühner auf lippischen Höfen Lippequalität-Eier liefern. Denn das übliche Hühnerfutter bei den großen Eierproduzenten enthält gentechnisch verändertes Sojaschrot - und das lassen unsere Lippequalitätkriterien nicht zu. Übrigens: Unsere Kunden in Lippe wollen das auch nicht! Die meisten sind aber auch gar nicht darüber informiert. Die Eierproduzenten wissen, warum sie es gerne verschweigen.

Die Gefahr, dass davon etwas auf unsere Äcker gerät und die gentechnikfreien Saaten zerstört, ist zu groß. Zudem ist es auch gänzlich unnötig.

Denn die gute Nachricht: Es gibt gentechnikfreies Soja in Deutschland, sogar fertig gemischt als Hühnerfutter. Es kostet nur geringfügig mehr. Aufs einzelne Ei umgerechnet, kaum einen halben Cent. Wer also Lippequalität-Eier produziert und sein Ei ("gentechnikfrei") nur für einen Cent teurer verkauft, verdient bereits daran. Kunden würden dieses "gentechnikfreie" Ei gerne etwas teurer bezahlen!

Noch sind es nur die kleinen Eierproduzenten, neben manchem Hofladen auch der junge Regionalwarenladen in Detmold. Unter dem Motto "Rent a chicken!" kann man sich sein Eier-Abo von "seinem" Huhn erwerben. Aber vielleicht besinnt sich doch ein Eierproduzent in Lippe auf die Lippequalität-Kriterien...

"Rennsemmel" in Lippequalität

Der Verein Lippequalität hat den 2. lippischen Sparkassen-Firmenlauf mit "Rennsemmel" unterstützt. Die eigens für diesen Anlass erfundenen schmackhaften Müslibrötchen kamen allen fast 1.300 Läuferinnen und Läufern zugute, die in Horn-Bad Meinberg an den Start gingen, um gegen die Teams aus anderen Firmen anzutreten. Das Team von Phoenix Contact siegt dabei vor dem Team der Gebr. Brasseler und der Stadt Detmold.

500.000 Liter Milch in Lippequalität

Der Lippequalität-Vorstand auf dem Meierhof (Foto: Wort+Co.)

Lemgo-Luherheide. Der Meierhof der Stiftung Eben-Ezer plant eine Ausweitung seines Angebotes. Künftig könne es neben der frischen Bio-Milch beispielsweise auch Sahne von Lippes einzig verbliebener Molkerei geben. Das teilte Albrecht Flake, Leiter des Grünen Bereichs bei Eben-Ezer (2.v.l.), jetzt den Vorstandsmitgliedern des Vereins Lippequalität mit. Die Sahne würde voraussichtlich zunächst in Großküchen zum Einsatz kommen. 

Das Gremium tagte auf dem Meierhof und nahm sowohl die Tierhaltung als auch die Produktionsanlagen in Augenschein. „Schließlich ist die Stiftung Eben-Ezer mit dem Meierhof eines unserer Gründungsmitglieder und repräsentiert die Produktgruppe Milch“, betonte Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg (Mitte). Pastor Hermann Adam (rechts) begrüßte als theologischer Vorstand der Stiftung die Vereinsvertreter und wies auf den Zusammenhang zwischen qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln und regionaler Produktion hin. Aktuell investiert Eben-Ezer noch einmal in die Qualität der Milch. Die Milchabfüllanlage werde zurzeit mit ganz moderner Kühl- und Wärmetechnik erweitert, erläuterte Flake seinen Besuchern. Ziel sei es, die Haltbarkeit der Milch noch zu verbessern.  

Auf dem Meierhof leben 70 Kühe, die im Jahr rund 500.000 Liter Milch erzeugen. Für Puzberg zeigt sich gerade auch in diesem Betrieb, welche Vorteile regionale Produktion mit sich bringe. „Die Kühe werden artgerecht gehalten und in Eben-Ezer sogar mit betriebseigenem Biofutter versorgt. Das schafft Sicherheit für die lippischen Verbraucher, die wissen wollen, was sie sich ins Milchglas schütten. Die Transportwege von der Molkerei zu den lippischen Einzelhandelsgeschäften sind kurz – ein großer Vorteil für die Umwelt. Gleichzeitig bietet der Betrieb fünf Arbeits- und zwei Ausbildungsplätze, sowie Beschäftigung für bis zu 30 Menschen mit Handicap. So bleibt Wertschöpfung in der Region und nutzt der Region“, erläuterte der Vorsitzende von Lippequalität.

Der Vereinsvorstand beschloss in seiner Sitzung denn auch, Verbraucher verstärkt über die Vorteile regionaler Qualitätsprodukte zu informieren. So plant Lippequalität neue Plakate, die in Einzelhandelsgeschäften und auf Märkten die Verbraucher auf einen Blick über Lippequalität und die Produkte mit diesem Gütesiegel informiert. Außerdem sind gegenseitige Betriebsbesuche bei den Mitgliedsunternehmen des Vereins geplant, um die Vernetzung untereinander zu fördern.

Lipper-Tage mit Lippequalität

Lippequalität vor dem Lagenser Rathaus (Foto: Puzberg)

Die Lipper-Tage 2010, veranstaltet von der Lippe Tourismus und Marketing (LTM) Anfang September in Lage, waren ein voller Erfolg. So viele Besucher hat Lage wohl noch nie gesehen. Mit mehreren Ständen unserer Mitglieder war Lippequalität auf dem Markt gut vertreten. Gegenüber dem Auftritt in Bösingfeld im Jahr 2009 war das eine enorme Steigerung.

 

 

Lebenshilfe Lemgo bringt Holz zu Lippequalität

Der geschäftsführende Vorstand des Lebenshilfe Lemgo e.V., Irene Priebe-Wiethaup und Jörg Rother, in der Mitte der Vorsitzende von Lippequalität e.V., Günter Puzberg

Der Verein Lebenshilfe Lemgo ist jetzt Mitglied bei Lippequalität e.V.. Mit seinen Werkstätten Bioland-Gärtnerei und Brennholz passt er genau ins Profil des Vereins Lippequalität, denn beide Bereiche sind nachweislich regional verankert und ökologisch verantwortlich betrieben. Der geschäftsführende Vorstand, Irene Priebe-Wiethaup und Jörg Rother, haben heute in Lemgo diesen Schritt zusammen mit dem Vorsitzenden von Lippequalität e.V., Günter Puzberg, auch offziell vollzogen.

Die Lebenshilfe Lemgo e.V. bringt zugleich eine neue Produktgruppe in den Lippequalität e.V. ein, denn es ist der erste Betrieb, der unter dem Logo des lippischen Regionalvermarktungsvereins Brennholz produzieren wird. Das Brennholzprojekt ist neben der bestehenden Werkstatt Großer Stein in Lemgo-Lieme im Aufbau begriffen und bietet Brenn- und Kaminholz an.

Mehr dazu siehe Link: "Brenn-/Kamholz"

 

Heimatbund und Lippequalität

Den schönen Familientag des Lippischen Heimatbundes auf der Belebecker Adlerwarte am vergangenen Sonntag haben wir von Lippequalität u.a. mit Kuchenbuffet und Pickert gut ausgestaltet.

Ralf Zacherl und Lippequalität am 27.8.

Fernsehkoch Ralf Zacherl

Am 27. August (Freitag) findet eine Live-Kochshow mit Sternekoch Ralf Zacherl beim Hermannsdenkmal statt. Der Abend beginnt um 18.30 Uhr auf der Waldbühne Grotenburg, Einlass ist ab 17.15 Uhr. Die Tribüne ist überdacht, so dass die Zuschauer der Kochshow im Trockenen folgen können.

Die bei der Kochshow verwendeten Zutaten werden von dem Regionalvermarktungsverein Lippequalität e.V. gestellt, in der Hauptsache vom EDEKA-Lippemarkt Hagemann in Detmold (Georgstraße) und von der Schlachterei Solfen in Lemgo (Mittelstraße).

 

 

Lippequalität-Betrieb in der Presse

So stand es heute in der Lippischen Landeszeitung:

Das WDR-Team inmitten der Tomatenpflanzen bei der Aufnahme in der Gärtnerei Leßmann (Foto: Puzberg)

Lippequalität-Tomaten im WDR

Der WDR brachte gestern in der "Lokalzeit" aus Bielefeld  einen Filmbericht über unseren Mitgliedsbetrieb Gärtnerei Leßmann aus Hiddesen. Herr Leßmann baut nach einem Versuchsjahr in diesem Jahr Cocktailtomaten in etwas größerem Umfang an. Die Nachfrage führt schon jetzt zur Erweiterung des Anbaus im kommenden Jahr.

Gutes Brotgetreide aus unserer Region

Eins der vielen in Lippe aufgestellten Lippequalität-Schilder. Sie kennzeichnen u.a. die Anbauflächen für lippisches Brotgetreide. (Foto: Puzberg)

Während die Ernte auf den Feldern reift, zieht Lippequalität Bilanz für das abgelaufene Wirtschaftsjahr. Das Fazit: Der Verein zur Förderung regionaler Produkte konnte seinen Weizen- und Roggenbedarf wieder komplett auf lippischen Feldern decken. „Wo Lippequalität drauf steht, ist auch tatsächlich Qualität aus Lippe drin“, fasst Vorsitzender Günter Puzberg zusammen. Gleichzeitig warnt er jedoch vor einer verstärkten Nutzung der Ackerfläche zur Biogasproduktion.

Die vergangene Ernte habe aber nicht nur für ausreichend Masse beim Getreide gesorgt, betont Dr. Bernd Nagel-Held, Müller und Vorstandsmitglied bei Lippequalität. „Die Bauern haben auch Klasse zur Mühle geschafft. Sie sorgten bei den anspruchsvollen Aufmisch- und Elite-Weizensorten für volle Bedarfsdeckung.“ Dieser Aspekt ist bedeutsam, weil gerade diese Sorten für die Qualität der lippischen Frühstücksbrötchen wichtig sind. Für die Lippequalität-Bauern eine lohnende Feststellung, erhielten sie doch einen Regionalzuschlag zusätzlich zum regulären Getreidepreis.

Sorgenvoll blickt Friedrich Niedermeier, Landwirt aus Blomberg und Vorstandsmitglied von Lippequalität, dagegen auf diesen Sommer. Hitze und Trockenheit sorgten dafür, dass das Getreide notreif werde und die Erntemengen zurückgingen. Das zeige sich seit Ende Juni auch an der Weizenbörse „Matif“. Dort stieg der Weizenpreis von Anfang Juni bis Mitte Juli von 137 auf 177 Euro pro Tonne.

Zu einer weiteren Verknappung trägt aus Sicht von Lippequalität die steigende Zahl von Biogasanlagen bei. „Auch wir plädieren für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien“, betont Puzberg. „Aber deren Ausbau braucht Augenmaß und einen vernünftigen Energiemix. „Schon jetzt ist in Lippe die Anbaufläche für Biomasse zur Gasgewinnung ähnlich groß wie die für Brotgetreide.“

Eine Entwicklung, die vor allem Nagel-Held als Müller Sorgen bereitet: „Wir haben dann regionales Biogas, importieren dafür aber Brot- und Futtergetreide aus aller Herren Länder. Das kann nicht richtig sein, zumal eine solche Entwicklung zu international höheren Getreidepreisen führt. Schon der deutsche Verbraucher wird das nur zähneknirschend mitmachen. Für die Ernährungssituation in vielen Entwicklungsländer wäre das katastrophal.“ Leidtragende von mehr Biogas-Anbaufläche wären in Lippe vermutlich zunächst die bäuerlichen Mastbetriebe, die das Getreide zur Tierfütterung benötigen. Lippequalität appelliert daher insbesondere an die heimischen Stadtwerke, nicht weiter in Biogas zu investieren.

Trotz dieser Entwicklung ist man bei Lippequalität optimistisch, auch weiterhin genug gutes Brotgetreide aus Lippe und für Lippe ernten zu können.

Sie sind da: die leckeren lippischen Süßkirschen

Das warme Wetter hat ihnen einen kräftigen Schub gebracht. In diesen Tagen sind sie reif: die ersten lippischen Süßkirschen bei unseren Lippequalität-Obstanbauern: frisch vom Baum, der in Lippe steht, und ohne lange Transportwege. Damit ist die kurze Saison eröffnet, und die vollen roten, oft dunkelroten Früchte können mit gutem Gewissen genossen werden. Leider wird die Ernte in diesem Jahr nicht so reichlich ausfallen. Manche Sorten wurden vom kühlen Frühjahr erwischt und auch die heiße und trockene Zeit jetzt ist für pralle Kirschen nicht gerade geeignet.

Schauen Sie nach den Ständen unserer Lippequalität-Obstplantagen von Brunsiek, Grimm, Hanken, Müller, Schäferkordt und Watermann. Denn auch im Angebot sind natürlich die Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und viele Produkte aus den Beeren wie Marmeladen, Säfte, Weine. So kann man sich den Genuss auch für andere Zeiten holen.

Grimm feiert kleines Jubiläum

Die Beerenobstplantage Grimm, unser Lippequalität-Mitglied, feierte mitten in der Obstsaison am vergangenen Sonntag, mit ihrem Hoffest ihr 20-jähriges Bestehen. Dazu haben wir von Lippequalität e.V. herzlich gratuliert.

Lippequalität hat deutliche Entwicklungschancen

Gestern im Detmolder Hof in Detmold: zum Thema Regionalvermarktung trifft sich die Seniorenunion der CDU. Günter Puzberg von Lippequalität e.V. referierte und fand hochinteressierte Zuhörerinnen und Zuhörer. Der Vorsitzende, Adolf Niebuhr, dankte für die spannenden Informationen und Erkenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge in der Region Lippe. Was leider auch stimmt: Viel gibt es noch zu tun. In etlichen lippischen Orten gibt es Lippequalität-Schlachter. Aber in Detmold hat zum Beispiel noch kein Schlachter den Mut gefunden, sich bei Lippequalität einzuklinken und nachweisbar Lippequalität-Schweine zu verarbeiten und deren Fleisch und Wurst anzubieten. Auch wenn es schmeckt: Den Kunden ist es gar nicht egal, woher die Tiere sind, wo sie erzeugt und wie sie gehalten wurden, wie sie gefüttert wurden und wie lange sie in Transportwagen durch die Hitze fahren mussten. Hier setzen die Qualitätskriterien von Lippequalität an. Denn "billig" ist keine Qualität, auch nicht für sparsame Lipper. Es gibt noch viel zu tun. Lippequalität ist noch jung und wird sich entwickeln.

Lippequalität-Saft ein Exportartikel

Lippequalität-Rhabarbersaft ist ein echter Exportartikel für unsere Region. In großen Tanklastzügen wird dieser erfrischende und durstlöschende Saft  nach Süddeutschland, nach Österreich und in andere Länder Europas gefahren. Die Rhabarber-Saision ist jetzt zu Ende. Aber den Saft gibt es das ganze Jahr über. Er ist gerade richtig für die heiße Jahreszeit als aromatische Schorle. Die Lippequalität-Rhanbarberschorle schmeckt - wirklich kein Grund, das Gesicht sauer zu verziehen. Unsere Safthersteller Koch in Lage und Wernicke in Leopoldshöhe verstehen ihr Handwerk.

Frisches Obst auf dem Rosenfest

Das Rosenfest in Horn bot neben vielen Rosenarrangements und manchen Kunstständen auch Lippequalität-Produkte, dabei auch frisches Obst.

Kleine Lippequalität-Straße in Horn

Die kleine "Lippequalität"-Straße auf dem Horn Rosenfest (Foto: Puzberg)

Das "Rosenfest" an der Horner Burg fand an diesem Wochenende bei schönstem Wetter statt, war aber leider viel zu wenig bekannt gemacht worden. Die Idee, Kunst, Rosen, Museum und Bauernmarkt miteinander zu verknüpfen, war sicher gut. Aber leider wussten es nicht viele Menschen und eine Ausschilderung vor Ort war kaum vorhanden. Dazu gab es inb der Region manches andere große Ereignis: das Strohsemmelfest in lemgo, das WDR-Festival im Freilichtmuesum... Es war in Horn trotzdem nett: in der Burg, auf der Bühne und ringsherum. Und Lippequalität sogar mit einer ganz kleinen "Straße" mit dabei: mit frischen Erdbeeren und Erdbeerprodukten, mit Wurst und Käse, mit Honig und Honigprodukten und natürlich mit dem Lippischen Pickert.

Lippisches Gemüse auf dem Markt

Lippequalität-Gärtnerei Diekmann auf dem Detmolder Wochenmarkt

Nach dem kühlen Frühjahr kommt inzwischen nach dem lippischen Spargel auch endlich frisches lippisches Gemüse direkt vom Anbauer auf den Markt. Bislang konnten wir zwar schon alles kaufen, aber es kam aus anderen Teilen Europas und der Welt auf langen Wegen hierher. Lippisches Gemüse bedeutet nicht nur Frische, sondern auch schonender Umgang mit der Natur, weniger Transporte, weniger Abgase. Das ist besser fürs Klima und auch für die Wertschöpfung vor Ort.

Gutes Brot aus Lippe

Mit Plakaten wirbt der Lippische Landwirtschaftliche Hauptverein in diesen Tagen um Aufmerksamkeit für die Landwirtschaft. Denn "Landwirte strengen sich für gutes Brot an", wie es heute in der Lippischen Landeszeitung zu lesen war.

Lippequalität begrüßt diese Bemühungen. Aber leider gehen sie nicht weit genug. Denn das Lippequalität-Getreide ist noch kein Brot. Erst wenn es durch eine Lippequalität-Mühle und durch die Hand des Lippequalität-Handwerksbäcker gelaufen ist, kann es der Kunde als gutes lippisches Brot kaufen. Lippequalität führt diese Produktionslinie zusammen und bewirbt sie mit dem Logo "Lippequalität" vom Feldschild bis zum Bäckerfachgeschäft. Nur so kann aus gutem lippischem Getreide auch gutes lippisches Brot werden. Und das gibt es nur beim Lippequalität-Bäcker.

Lippequalität bei der Kirche

Sehr interessiert waren die Teilnehmerinnen gestern an der Informationsveranstaltung zu "Lippequalität" im Gemeindehaus der Ev.-luth. Kirchengemeinde Detmold. Der Vorsitzende des Lippequalität e.V. Günter Puzberg konnte viele neue Informationen über die Vermarktungsgemeinschaft, ihre Entstehung, Hintergründe und Zusammenhänge geben. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Lebensmittelproben von Lippequalität-Betrieben: Von Milch ging es dabei über Brot und Saft bis zu Erdbeeren, Konfitüren, Honig und Wurst. Unter dem Beifall der übrigen äußerte eine der Teilnehmerinnen: Solche Informaitonen gehören in unsere Schulen und an viele andere Stellen. Sie ermutigten den Verein Lippequalität zu weiteren solcher anregenden Abende und werden sicher auch Multiuplikatoren für die Idee dieser Regionalbewegung sein.

Die Erdbeersaison hat begonnen

Die Erdbeersaison im Lipperland hat nun auch begonnen. Sie startet - bedingt durch die kalte Witterung in diesem Frühjahr - etwa vierzehn Tage verspätet. Lippequalität-Obstbauern sind hier gut aufgestellt und laden zum Kauf und zum Selberpflücken ein. Leicht kann man beim Vorbeifahren die Feldschilder  "Hier wächst Ihr Obst" oder die Lippequalität-Logos an den Verkaufständen und Hinweisschildern erkennen. Es lohnt darauf, zu achten. Denn in den großen Discountmärkten gibt es keine Waren, auch keine Erdbeeren aus unserer Region. Und nicht einmal alle Obstverkaufsstände auf den lippischen Wochenmärkten und an den Straßenrändern in Lippe bieten auch Lippequalität-Erdbeeren an.

Außer dem Obsthof Brunsiek in Blomberg gehören die Firmen Grimm und Watermann in Detmold, Müller im Kalletal und in Lemgo Hanken und Schäferkordt zu den Lippequalität-Obstproduzenten.

Wir wünschen allen Erdbeerkäufern ein gutes Geschmackserlebnis, denn Lippequalität-Erdbeeren schmecken einfach besser als die Erdbeeren, die wir das ganze Jahr über irgendwo kaufen können. Die müssen nämlich von weit her gefahren oder gar geflogen werden und wurden meistens in Gewächshäusern gezogen. Die Transporte haben die Umwelt geschädigt, und die Erdbeeren können nicht mehr frisch sein! Aber Erdbeeren müssen frisch gegessen werden. Nur dann haben sie den vollen reifen Geschmack. Jetzt ist die Zeit für Lippequalität-Erdbeeren!

Einzelhandel in Lippe stark

Der Umsatz im Einzelhandel in Lippe hat im vergangenen Jahr entgegen dem allgemeinen Trend sogar geringfügig zugenommen. Damit unterscheidet sich Lippe positiv von den übrigen Städten und Kreisen in Ostwestfalen-Lippe, deren Umsatz durchgängig zurückgegangen ist. Das teilt der Einzelhandelsverband OWL in Bielefeld mit. Neben dem Auswandern der Kunden in das Versandgeschäft ist auch die Wirtschaftskrise für einen Rückgang der Umsätze verantwortlich. Umso ermutigender, dass im Kreis Lippe die Wirtschaftsentwicklung etwas positiver gesehen wird. Lippequalität setzt sich für den heimischen Markt, die regionale Produktion und besonders für den Einzelhandel ein.

Bad Meinberger Mineralbrunnen und Lippequalität auf "Tuchfühlung", nicht nur am Marktstand.

Bad Meinberger und Lippequalität auf "Tuchfühlung"

Am Tag der offenen Tür am 29.5.2010 beim Bad Meinberger Mineralbrunnnen war Lippequalität mit mehreren Mitgliedsbetrieben der Einladung gefolgt. Auch auf der Bühne von Radio Lippe wurde Lippequalität präsentiert, als Günter Puzberg, der Vorsitzende, interviewt wurde. Der Bad Meinberger Mineralbrunnen gehört zu den jüngeren und größeren Mitgliedsbetrieben von Lippequalität.

75 Jahre Backtradition bei Ingwersen in Hiddesen

Eine Institution feiert Geburtstag: 75 Jahre Bäckerei Ingwersen. Inhaber Peter Ingwersen (2.v.r.) freut sich über die Glückwünsche der Handwerksvertreter (v.l.) Klaus Daseking und Fred Meffert, sowie des Lippequalität-Vorsitzenden Günter Puzberg. (Foto: Wort+Co.)

Im Lippequalität-Betrieb ist Regionalität Programm

Detmold-Hiddesen. Handwerkliche Tradition in dritter Generation: Die Bäckerei Ingwersen feiert in diesen Tagen ihr 75-jähriges Bestehen. Inhaber Peter Ingwersen führt heute einen modernen Betrieb und setzt auf qualitativ hochwertige Produkte aus der Region. 

Zwei Dinge sind dem Bäckermeister dabei besonders wichtig: Ingwersen ist der einzige Betrieb in Hiddesen, der tatsächlich noch vor Ort frisch backt. Und als einer der Gründungsmitglieder von Lippequalität sieht er sich als Teil einer regionalen Produktionskette. „Wir verwenden Getreide, das auf lippischen Äckern wächst, das in einer lippischen Mühle zu Mehl gemahlen wurde, und das in unserem lippischen Handwerksbetrieb zu schmackhaften Brot oder Brötchen weiter verarbeitet und schließlich verkauft wird. Das ist eine Wertschöpfungskette, die dem Kunden Qualität sichert, die qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region hält und die dank kurzer Transportwege auch die Umwelt kaum belastet.“ Klar, dass Fertigmischungen, wie sie in der Backindustrie verwendet werden, bei Ingwersen nicht in den Ofen kommen.  

Zu den ersten Gratulanten gehörten der stellvertretende Innungsobermeister Fred Meffert – selbst auch Lippequalität-Bäcker aus Überzeugung – und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Klaus Daseking. Günter Puzberg, Vorsitzender von Lippequalität, überreichte den ersten offiziellen Lippequalität-Präsentkorb, gefüllt ausschließlich mit Produkten, die das Vereinslogo tragen. Gleichzeitig kündigte Puzberg an, dass diese Präsentkörbe künftig in drei Größen im Regionalwarenladen an der Langen Straße in Detmold erhältlich sein werden.  

Johann Ingwersen hatte die Bäckerei 1935 gegründet. Der Däne brachte auch das Rezept für Dänische Brötchen mit nach Hiddesen, die heute noch zu den beliebtesten Produkten gehören. Sein erster Tagesumsatz: 19 Reichsmark. Johann Friedrich Ingwersen übernahm den Betrieb 1949 und baute ihn konsequent aus. Die bislang nur gemietete Immobilie ging 1955 ins Eigentum der Familie über. Es folgten Erweiterungsbauten am Standort und die Gründung des noch heute so beliebten Cafés. Das waren die Zeiten, als eine Anneliese Rothenberger häufiger in Detmold zu Gast war. Die Sängerin ließ sich dann anschließend von Familie Ingwersen schmackhaftes Brot nach Hause an den Bodensee schicken.

Mit Peter Ingwersen übernahm 1991 die dritte Generation die Regie an Knetmaschine und Backofen. Das Angebot ist heute deutlich umfangreicher als noch vor wenigen Jahrzehnten. Mehr als 100 verschiedene Backwaren sind bei Ingwersen erhältlich. Zu den „Rennern“ gehört ein aromatisches Graubrot, das mit Hilfe einer dreistufigen Sauerteigführung hergestellt wird. Und natürlich der original Lippische Pickert, den Ingwersen zwei Mal pro Woche backt.  

Zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt Ingwersen, dazu zwei Auszubildende. Kindergartengruppen und Schulklassen sind gern gesehene Gäste in Ingwersens Backstube. Auch das ist für den Chef ein Stück gelebte Regionalität. „Die Kinder sollen erfahren können, wie aus Getreide, das auf unseren Feldern wächst, das Brot wird, das sie auf dem Frühstückstisch vorfinden. In den großen Backshops kann ihnen das keiner mehr zeigen.“

Regionalbezug verhindert Metzgereisterben

Die Nachrichtenagentur ddp meldet am 23. Mai 2010, dass immer mehr Metzgereien in NRW sterben, wie der Landesinnungsmeister des Fleischer-Handwerks in NRW, Manfred Rycken, mitteilte.

Die Ladendichte nehme konstant ab und sei in Nordrhein-Westfalen nur noch halb so hoch wie in Bayern und Baden-Württemberg. Rycken merkte jedoch an, dass die Situation auf dem Land noch nicht so dramatisch sei. Dort hielten sich eingesessene Metzgereien.

Ein Grund für das Ende zum Teil jahrzehntealter Traditionsbetriebe sei die harte Konkurrenz durch Supermarktketten, die Wurst und Fleisch in Masse und billig anböten. Verschärft werde der Nachfolgermangel dadurch, dass junge Menschen sich angesichts der Konkurrenz vor der Selbstständigkeit scheuten.

Einen Hoffnungsschimmer für die Branche gibt es laut Rycken allerdings. Zunehmend mehr Verbraucher wollten kein Fleisch aus der Massenproduktion essen, sondern bevorzugten regionale Produkte. "Der ungebändigte Wille, möglichst billig zu kaufen, scheint seit wenigen Jahren gebrochen", sagte Rycken."

Deswegen sucht Lippequalität nach Metzgereien, die nicht nur Schweine aus lippischer Aufzucht verarbeiten, sondern die auch Wert auf deren schonende Haltung und gentechnikfreie Fütterung legen. Damit erfüllt ein Metzger die Kriterien für Lippequalität. "Wir möchten gerne," so der Vorsitzende der lippischen Regionalbewegung, Günter Puzberg, "dass jeder in Lippe einen Lippequalität-Metzgereibetrieb in seiner Nähe hat." Leider ist Lippe davon noch weit entfernt, was aber nicht an der Tierproduktion liege, sondern an der Bereitschaft der Schlachter, den Bezug zur Region nicht nur in ihrem Namen zu führen, sondern auch in ihren Produkten sicherzustellen. Ein Lippequalität-Metzger hat auf Dauer einen Standortvorteil, denn Region und Qualität sind ein Alleinstellungsmerkmal, das Kunden heute bereits suchen.

 

Lippequalität mit starker Präsenz

Der zentrale Lippequalität-Stand im großen Zelt mit Pickert und Honig, Wurst, Käse und Bad Meinberger Mineralwasser. (Foto: Puzberg)

Lippequalität war am vergangenen Wochenende bei den Heimattagen/HermannTagen in Detmold am Hermannsdenkmal sehr präsent.

An mehreren Informations- und Verkaufsständen konnten sich die Besucherinnen und Besucher informieren und auch leckere Esswaren einkaufen und verzehren.

Neben dem zentralen Stand von Lippequalität im großen Zelt mit Mettwurst und Wurstdosen, Schafskäse und Honigprodukten gab es das Pickert-Buffet, das sehr gut angenommen wurde. Der Bad Meinberger Mineralbrunnen bot seine Getränke zum Probieren an. Der lippische Kreis-Imkerverein wartete mit einem Stand auf. Die Bäckereien Biere und Meffert hatten sich wieder in bewährter Form zusammengetan und bewirtschafteten zwei Kuchen-Gemeinschaftsstände und boten frische Brote aus dem Holzbackofen an. Mitglieder des Vorstands und Produktgruppensprecher standen zum Gespräch bereit.

Schade, dass das diesjährige viel zu kühle Maiwetter viele Lipper und ihre Gäste von einem Besuch abgehalten hat. Lippequalität hat aber mit dem gemeinsamen Auftreten gute Erfahrungen gemacht und wird dies auch bei zukünftigen entsprechenden Anlässen weiter ausbauen.

Gemeinsam bei den HermannTagen

Einer der Gemeineinschaftsstände von Lippequalität-Bäckereien bei den HermannTagen 2010 (Foto: Puzberg)

Wenn sich Lippequalität-Betriebe zusammenfinden und gemeinsame Sache machen, spricht das für eine gute Vernetzung und ein gutes Klima untereinander. So machten es in diesem Jahr bei den Heimattagen/HermannTage am 15. und 16. Mai 2010 schon zum wiederholten Mal die beiden Lippequalität-Bäckereien Biere aus Detmold und Meffert aus Lemgo und boten an zwei Stellen Kaffee und Kuchen sowie frische Brote aus dem Holzbackofen an.

Der neue Lippequalität-Prospekt ist da!

Lippequalität ist keineswegs einseitig!

Davon kann sich jeder durch den neuen zwölfseitigen Flyer überzeugen lassen. Das Faltblatt enthält kurze Angaben zu den Zielen von Lippequalität und den vielen Produktgruppen.

Der neue Prospekt wird in Kürze in allen Lippequalität-Verkaufsstellen und bei allen Mitgliedern sein.

Wer ihn zugeschickt haben möchte, kann ihn ín unserer Geschäftsstelle unter Tel. 05231 / 970 117 (Frau Staats) anfordern.

So stand es in der Zeitung

Große Nachfrage nach Lippequalität-Produkten. "Lippe aktuell" berichtete darüber am 8.5.2010.
Eine Seite aus dem Öko-Einkaufsratgeber für Detmold

Öko-Einkaufsratgeber für Detmold

Um regionalen, ökologisch verantwortlichen Einkauf machen sich außer Lippequalität viele Gedanken. Jetzt gibt es in Detmold einen Ökologischen Einkaufsführer, der Regionaliltät, Ökologie und Nachhaltigkeit, Regional- und Biosiegel in den Vordergrund stellt. Lippequalität e.V. mit seinen Mitgliedsbetrieben und auch "BiOlokal e.V."werden dabei ebenso vorgestellt wie unsere regionale Nachbarorganisation "Senne Original e.V.".

Der Einkaufsratgeber "Öko... in Detmold" wurde von den GRÜNEN herausgegeben und enthält auch die Lippequalität-Betriebe in Detmold und Umgebung. Mehr dazu unter
www.gruene-detmold.de/Oko_in_Detmold_www.pdf.

Lippequalität sucht zusätzliche Marktbeschicker

Unser Lippequalität-Stand bei den Lippertagen in Bösingfeld 2009. (Foto: Puzberg)

Wir suchen einen oder mehrere zusätzliche Marktbeschicker in der Region, die auf verschiedenen Wochenmärkten in Lippe regelmäßig mit einem "Lippequalität-Stand" vertreten sind und auch bei einigen Großveranstaltungen mitmachen. Die starke Nachfrage nach unseren Produkten und eine gemeinsame Präsenz in der Öffentlichkeit sind für dieses Anliegen maßgeblich. Wesentlich zu diesem gestiegenen Interesse in der Bevölkerung beigetragen hat das Bedürfnis, gute Produkte aus dem heimischen Bereich zu bekommen. Auch die besondere Qualität unserer Produkte, insbesondere die Gentechnikfreiheit in Futtermitteln wird von vielen Kunden gewollt. Der bislang einzige Lippequalität-Marktstand deckt Lage und Oerlinghausen sowie einige Bauernmärkte und Großveranstaltungen ab. Das langfristige Ziel ist es, auf allen lippischen Wochenmärkten und übrigen Marktveranstaltungen vertreten zu sein.

Ganz praktisch geht das so: In einem Marktstand werden verschiedene Lippequalität-Produkte angeboten, die auf Kommission von den Erzeugern übernommen werden. Natürlich können auch eigene Produkte dabei sein. Der Stand selber ist für Kunden als Lippequalität-Stand erkennbar und wird von uns beworben. Im Stand gibt es neben den Produkten auch Lippequalität-Informationen (Plakate und Handzettel). Der Standbetreiber ist über Lippequalität gut informiert und kann auch mit Kunden das Gespräch dazu führen. Lippequalität-Marktbeschicker bilden eine Fachgruppe im Verein, setzen sich gemeinsam Richtlinien und tauschen sich gegenseitig über ihre Erfahrungen aus.

Wer sich dafür näher interessiert, kann sich an den Vorstandsvorsitzenden wenden: Günter Puzberg, Detmold, Tel. 05231/31608.

Ein honigsüßes Jahr 2010?

„Ernte“ im Bienenstock. Imker Ivo Blumenbach entnimmt die Waben und produziert daraus in den nächsten Tagen feinen Honig in Lippequalität.

Lippequalität-Imker hoffen auf gute Ernte

Viele Lippische Imker sind Mitglied von Lippequalität. In dem Verein zur Vermarktung regionaler Produkte vertritt er rund 300 lippische Imker. Sie alle sind über den Kreisimkerverein Mitglied bei Lippequalität und dürfen deshalb das Vereinslogo auf ihren Honiggläsern verwenden. So können Kunden ganz bewusst nicht nach irgendeinem Honigglas greifen, sondern nach dem Honig mit dem Lippequalität-Logo.

Im Zehnjahres-Durchschnitt produziert ein Bienenvolk in Lippe etwa 25 Kilo Honig. Der Preis für Honig ist eigentlich sehr geringe, wenn man die gesamte volkswirtschaftliche Leistung der Imkerei betrachtet. Auf ihrem Flug bestäuben Bienen nämlich so viele Nutzpflanzen, dass Landwirte und Gärtner ohne die Immen kaum wirtschaftlich produzieren könnten. Eine Bestäubung ohne Bienen ist fast nicht denkbar. So schaffen die Bienen einen Nutzen für die Allgemeinheit, der den Honigertrag der Imker um ein Vielfaches übertrifft. Bienenschutz ist deshalb auch volkswirtschaftlich unbedingt notwendig.

Eine Biene fliegt auf der Futtersuche bis zu fünf Kilometer weit. Aus dem, was sie auf dieser Fläche findet, produzieren die Imker unseren Honig.

Deshalb freuen wir uns über jeden Landwirt, der Saatgut ohne Gentechnik verwendet. Schließlich haben sich die lippischen Imker als Mitglied von Lippequalität verpflichtet, ein Lebensmittel herzuzustellen, das entsprechend den gesetzlichen Vorgaben frei von gentechnisch veränderten Substanzen ist.

In Lippe und der Umgebung gibt es keinen gentecdhnischen Anbau von Blütenpfalnzen. So gelangt ein ebenso leckerer wie gesunder Brotaufstrich von lippischen Feldern auf lippische Frühstückstische. Lippequalität-Honig verfügt dank der schonenden Verarbeitung noch über wertvolle Enzyme – Eiweißstoffe, die Bakterien bekämpfen und entzündungshemmend wirken können.

Biogasanlagen schlucken Lebensmittel

Wieder soll eine neue Biogasanlage in Lippe gebaut werden. Nichts gegen andere Wege in der Energieerzeugung. Aber Biogasanlagen schlucken Lebensmittel. Auf den Äckern wird extra für sie angebaut. Leider sind es nicht nur pflanzliche Reste, sondern große und ertragreiche Felder werden aus der Lebensmittelproduktion herausgenommen, damit dort "Energie produziert" wird. Unsere Bauern werden zu Energielieferanten und sind dann nicht mehr länger Nahrungsmittelproduzenten.

Das Beschämende daran ist, dass die Nahrungsmittelproduktion viel schlechter bezahlt wird als die Energieproduktion auf unseren Äckern. Das machen wir Kunden mit! Wir haben uns an "billige" Nahrungsmittel gewöhnt und kaufen lieber das billige Brötchen aus dem Aufbackshop. Das Getreide dafür stammt nicht aus unserer Region, denn unsere Bauern müssen ja Energielieferanten für Biogasanlagen werden. Wie sollen denn sonst in Lippe mehrere große Anlagen laufen?

Noch ist es nicht so weit, aber bedenken müssen das alle. Eines Tages gibt es in Lippe kein Feldschild mehr "Hier wächst Ihr Brot". Das Feldschild "Hier wird Ihre Energie erzeugt" oder "Hier wird Ihre Nahrung verdrängt" wird es von Lippequalität nicht geben.

Biogasanlagen bieten eben keine alternative regenerative Energiegewinnung, sondern sie verdrängen die Nahrungsmittelproduktion in der Region. Den Bauern wollen wir das nicht verdenken, denn da werden höhere Preise gezahlt. Aber wir Kunden bekommen dann nur noch Brot und Brötchen von weit her, ohne hiesige Landwirtschaft, ohne hiesige Mühlen, ohne hiesige Handwerksbäcker. Die Wertschöpfung für die Region bleibt auf der Strecke und leider auch der Stolz auf unser Lipperland.

Wie gesagt: noch ist es nicht so weit. Wir können unsere Landwirte nur dann ermutigen, weiter Nahrungsmittel zu produzieren, wenn wir sie auch kaufen. Deswegen ist der beste Weg, Lippequalität-Brot und -brötchen zu kaufen. Denn die kommen wirklich aus unserer Region. Bei denen fließt das Geld wirklich in unsere Landwirtschaft. Dann muss nur noch die Landwirtschaft überzeugt werden, dass sie den guten Ruf hat, für die Ernährung der Menschen in der Region zu arbeiten. Diesen Ruf könnte sie verlieren. Sie ist gerade dabei.

                                       Günter Puzberg, Vorsitzender von Lippequalität e.V.

Lippequalität-Regionalwarenladen

Der 1. Regionalwarenladen in Lippe wurde in Detmold eröffnet. Es ist von Anfang an ein Lippequalität-Laden und hat viele Produkte unserer Mitglieder. Weitere werden noch ins Angebot genommen.

Lippequalität-Laden in der Detmolder Innenstadt

Heimatbund und Lippequalität

Auf der gestrigen Verbandsversammlung des Lippischen Heimatbundes im Detmolder Kreishaus rief der Vorsitzende, Friedrich Brakemeier, die Ortsvereine zu einer engeren Zusammenarbeit mit Lippequalität und seinen Mitgliedsbetrieben auf. Lippequalität wird im Lippischen Heimatbund ebenfalls als Ortverein geführt. Unsere Mitglieder gehören damit auch zu den mehr als 12.000 Mitgliedern des Lippischen Heimatbundes, der eine starke regionale Kraft ist, und es gibt eine Reihe vom Synergien zwischen Lippequalität und dem Heimatbund. So werden beide Verbände bei den Heimattagen, den Lippertagen und anderen großen Festen in der Region zusammenarbeiten und einen gemeinsamem Stand einrichten.

Schulobstprogramm mit Lippequalität

Lippequalität-Betriebe arbeiten beim Schulobstprogramm für die Detmolder Weerthschule zusammen. Daran können sich andere Schulen und weitere Betriebe ein Beispiel nehmen.
So stand es in der Lippischen Landeszeitung:

Lippequalität-Gärtnerei Diekmann und der Lippische Kombi-Service (LKS) setzen auf regionales Obst und Gemüse in der Schulverpflegung

Mettwurst, Kohlwurst, Leberwurst, Blutwurst, Jagdwurst,

Hochwertige Wurstwaren aus der Region und für Region: Darauf setzen die Lippequalität-Mitglieder (v.l.) Helmut Altrogge und Bernd Solfen. Guten Appetit!

...Eisbein, Sülze oder Wurstebrei in Lippequalität!

Mettwurst, Kohlwurst, Leberwurst, Blutwurst, Jagdwurst, Eisbein, Sülze oder Wurstebrei - keine Angst, wir wollen hier jetzt nicht dem Wurstblog Konkurrenz machen. Aber hier geht es im wahrsten Sinne um die Wurst - genauer um die des
Vereins Lippequalität.

Der Verein Lippequalität ist ein eingetragener Verein mit ca. 100 Mitgliedern und dem Ziel Wirtschaftskraft und Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern sowie natürliche Ressourcen zu schonen. Unter dem Label Lippequalität vermarkten Bäcker, Landwirte, Gärtner, Fleischer und viele Einzelhändler gute Produkte aus der heimischen Region.

Das Label ist ein Qualitätslabel. Die Produkte sind auf den Wochenmärkten und in Supermärkten in Lippe erhältlich. Neben Backwaren, Kartoffeln, Fruchtsäften, Honig und Obst gibt es seit kurzem auch eine neue Produktgruppe, die Wurstwaren und die muss sich laut eigenen Aussagen um Absatzprobleme keine Sorgen machen.

Die Frage ist, wie das Angebot noch ausgeweitet werden kann. Lippequalität sucht deshalb nach neuen Schweinemästern, die bereit sind, nach den Gütekriterien des Vereins zu produzieren. Also der Markt, die Nachfrage ist da, das Angebot fehlt. Das Interesse bei den Kunden an Wurst in Lippequalität ist groß. Die Käufer legen Wert auf regionale Erzeugung, natürliche Tierhaltung und Gentechnikfreiheit.

Fachgeschäfte, die Stiftung Eben-Ezer, verschiedene Händler und Marktbeschicker in Lippe offerieren Lippequalität-Wurst in Gläsern. Mettwurst, Kohlwurst, Leberwurst, Blutwurst, Jagdwurst, Eisbein, Sülze oder Wurstebrei gehören hier zum Angebot. Ebenfalls erhältlich sind Dosen mit dem Lippequalität-Logo und unterschiedlichen Wahrzeichen Lippes.

Da es auch Wurst in Lippe ohne diese Qualitätsmerkmale gibt, sollten Kunden auf das Lippequalität-Logo achten und nicht auf billige Nachahmer hereinfallen, die zwar ähnlich werben, aber nicht unsere Qualitätskriterien beachten wollen. Lippequalität einschließlich Gentechnikfreiheit ist nur drin, wo Lippequalität drauf steht!

Die Mitglieder der Lippequalität  wollen hochwertige Produkte aus der Region für die Region anbieten und damit auch die lippische Wirtschaft stärken. Schließlich geht es ihnen im Kampf gegen Globalisierung und Großkonzerne tatsächlich um die Wurst.

Lippequalität im Vogelpark

Mit großem Aufgebot unterstützt Lippequalität die Veranstaltungen "Lippe tut gut".
So stand es in der Lippischen Landeszeitung (26.4.2010):

Lippequalität auf Wachstumskurs

Die Regionalbewegung „Lippequalität“ wächst seit Wochen spürbar. Mit der Gärtnerei Diekmann gehört inzwischen ein Detmolder Traditionsbetrieb und Marktbeschicker zu Lippequalität. Kürzlich ist der Bad Meinberger Mineralbrunnen beigetreten. Auch die Volksbank Detmold hat die Unterstützung der Regionalmarke mit ihrer Mitgliedschaft besiegelt. Der erst kürzlich geöffnete nostalgische Regionalwarenladen in der Langen Straße Detmold gehört ebenso zu Lippequalität wie die Gärtnerei Büschke in Lage. Gegenwärtig ist Lippequalität mit mehreren lippischen Cateringbetrieben im Gespräch, dass diese die Qualitätskriterien erfüllen und ihre Beschaffung auf regionale Produkte konzentrieren. Das liegt auch im Sinn ihrer lippischen Auftraggeber und Kunden. Der Vorstand von Lippequalität führt diese Eintrittsbewegung auf die deutliche regionale Ausrichtung und die klaren Kriterien von Lippequalität zurück, die unter anderem auf die Gentechnikfreiheit in der Nahrungsmittelproduktion Wert legt.

Was(ser)erleben

Tag  der  offenen  Tür  &  die  große  Bad  Meinberger Party am 29.05.2010!  Abba und Stones zu Gast beim Bad Meinberger Mineralbrunnen

Der   Sommer   steht   vor   der   Tür,   ein   guter   Grund   für   den   Staatlich   Bad   Meinberger Mineralbrunnen  diesen  willkommen  zu  heißen.  Zum  dritten  Mal  findet  am  29.  Mai  in  Bad Meinberg ein Event der Superlative statt. Nach den gelungenen Veranstaltungen der Vorjahre hat der  Staatlich  Bad  Meinberger  Mineralbrunnen  weder  Kosten  noch  Mühen  gescheut, ein abwechslungsreiches  Programm  auf  die  Beine  zu  stellen.  Mitarbeiter,  Freunde  und  Familien, Bürger der Gemeinde und des gesamten Umlandes sind eingeladen an diesem Tag ausgelassen zu feiern. Und Lippequalität ist natürlich dabei. So beweist das Unternehmen seine enge Verbundenheit zur Region.

Das komplette Programm gibts hier!

Gentechnikfreier Genuss

Einen "Einkaufsratgeber gentechnikfreien Genuss" will die Umweltschutzorganisation Greenpeace erstellen. In diesem Zusammenhang hat auch die Humana-Milchunion erklärt, in einem Teil ihrer Produktion auf gentechnisch verändertes (GV-) Futter zu verzichten. Leider nur zum Teil. Besonders gelobt wurde das Unternehmen FrieslandCampina, das seine Produkte "Landliebe" bereits seit 2008 mit dem Siegel "Ohne Gentechnik" versieht.

Lippequalität setzt auf Gentechnikfreiheit, nicht nur bei allen Nahrungsmitteln, sondern auch in unserer Region. Die Lippequalität-Milch, die in der Lemgoer Molkerei der Stiftung Eben-Ezer produziert wird, ist ebenso garantiert ohne Gentechnik, zumal diese Milch sogar nach den strengen Bioland-Kriterien erzeugt wird. Zu kaufen gibt es diese Eben-Ezer-Milch in Lippe an etwa 50 Stellen. Wenn Sie als Kunde die Milch nicht bei Ihrem Händler finden, fragen Sie ihn doch einmal danach. Die Milch ist in zwei Sorten zu haben: als Vollmilch und als fettarme Milch.
Selbstverständlich gilt "ohne Gentechnik" auch für die Milch, aus der unser Lippequalität-Käse von Schaf und Ziege hergestellt wird.

"Preiskrieg" bei Lebensmitteln

Die Lippische Landeszeitung berichtete (9.4.2010), dass die Discounter (genannt werden Aldi, Penny, Netto, denken darf man auch an Lidl, real u.a.) eine neue Angriffswelle im deutschen Preiskrieg bei den Lebensmitteln begonnen haben. Leider wollen (oder müssen) Edeka und Rewe gleich nachziehen. Viele Lebensmittel sollen schon wieder billiger werden. Als wären uns die Mittel zum Leben nichts mehr wert.

Was für die Verbraucher auf den ersten Blick gut erscheint, hat aber mehrere Haken:

  1. Was billig ist, ist nicht immer gut. Denn die gute Ware kann es nicht wirklich zu immer billigeren Preisen geben. Sie muss ihren Preis wert sein, eben preiswert.
  2. Die von den Discountern diktierten Preise können nur von ganz großen Firmen noch halbwegs abgefedert werden. Mittlere und kleinere Betriebe bleiben auf der Strecke.
    Das könnte man "Gesundschrumpfen" der Wirtschaft nennen. Aber wenn wir an unsere Region Lippe denken, dann bedeutet das, dass auf die Dauer alle Lebensmittelerzeuger und -hersteller  schließen müssen. Denn in Lippe gibt es nur mittlere und kleine Lebensmittelbetriebe, auch wenn es sich bei einzelnen Firmen um Marktführer in Deutschland handelt. In den lippischen Firmen arbeiten und von ihrem Absatz leben viele Menschen in unserer Region.
  3. Wer beim Discounter "zu billig" einkauft, wirkt mit bei der Zerstörung unserer Infrastruktur. Immer mehr kleine und mittelgroße Lebensmitteleinzelhändler müssen aufgeben, wenn Kunden alles bei den großen Discountern kaufen. 
  4. Discounter holen ihre Waren nicht aus Lippe, ihre Einnahmen fließen nicht nach Lippe. Deren Geld arbeitet auch nicht hier. Die Wertschöpfung ist für die Region verloren. Wenn aber die Firmen und die Menschen in Lippe nicht mehr verdienen, haben sie auch keine Kaufkraft. Das heißt, in der Folge verdienen auch andere weniger, wie z.B. Handwerker und Geschäfte im Non-Food-Bereich.
  5. Das bedeutet aber auch, dass wir Läden verlieren, mit den Läden Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Dafür handeln wir uns aber lange Wege zu den Discountern ein.Währenddessen entgehen den Kommunen Einnahmen und unser Staat hat wieder zusätzliche Soziallasten zu tragen. Abgesehen davon, dass unsere Region an Wert und Ansehen verliert
  6. Aber schwerer wiegen noch die langen Transportwege der Discounter: Milch aus Bayern, Fleisch aus Polen, Argentinien oder Neuseeland, Wein aus Chile, Kartoffeln aus Spanien und Mineralwasser aus Frankreich.

Billige Lebensmittelpreise der Discounter

  • lassen kleine und mittlere Betriebe der Lebensmittelerzeugung sterben
  • sind nur mit Qualitätsverlust zu machen
  • bedeuten größere Umweltbelastung und Klimaschädigung durch viel zu lange Transportwege
  • machen unsere Städte und Dörfer tot, weil die kleineren Lebensmittelhändler schließen müssen
  • bedeuten Verlust von Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region
  • schädigen die heimische Landwirtschaft
  • geben keinen Einblick mehr in Produktionslinien und Transportwege
  • bedeuten wirtschaftlichen Verlust für die ganze Region
  • und Ausverkauf einer intakten Infrastruktur.

"Der Chef des größten deutschen Handelskonzerns Metro, Eckhard Cordes, sprach bereits 2009 von einem 'mörderischen Preiswettbewerb'," schreibt die LZ am 9.4.2010 auf ihrer Wirtschaftsseite.

Sie können durch Ihren Kauf beeinflussen, ob Sie bei diesem Mörderspiel mitmachen.

Wir in Lippe gelten zwar als sparsam, das ist gut. Aber dass wir so dumm sind, unsere eigene Region zu schädigen, das stimmt nicht. Denn wir in Lippe sind auch stolz auf unsere Region - und das zu Recht! 

Daher: Schätzen Sie die heimische Lebensmittelerzeugung
und den regionalen Handel. Denn sie sind ein Schatz in Lippe.

     Kaufen Sie in den kleinen Geschäften!
          Wählen Sie regionale Produkte!

Und: Achten Sie auf Lippequalität! Denn da können Sie sicher sein: Sie erhalten Qualitätsware aus der Region, erzeugt und verarbeitet von Menschen in Lippe und mit zusätzlichen Qualitätsmerkmalen versehen, die das Leben in Lippe lebenswert machen.

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Kotelett ja – aber bitte ohne Gentechnik

Helmut Altrogges Hof liegt hoch über Humfeld. Von dort oben hat der Landwirt nicht nur den Überblick über das Begatal, er hat auch den Überblick über den Fleischmarkt und die Wünsche der Verbraucher. Und die wollen mehrheitlich Lebensmittel ohne Gentechnik. Zusammen mit etlichen Kollegen aus dem Kalletal und anderen Regionen Lippes hat Landwirt Altrogge vor einiger Zeit die Ernährung für seine Ferkel auf gentechnikfreies Futter umgestellt - eine Voraussetzung, um bei Lippequalität mitzumachen.

Gentechnikfreie Schweinemast und Strohhaltung - das ist teurer. Aber lippische Kunden wollen nicht irgendein Fleisch. Sie wollen wissen, was in der Wurst ist. Das erfahren sie auch, denn die Produktlinie vom Ferkelerzeuger, über den Schweinemäster, den Schlachter und das Fleischerfachgeschäft ist direkt nachvollziehbar.

Voraussetzung war, dass die beteiligten Bauern nicht mehr - wie die überwiegende Zahl ihrer Kollegen – Sojaschrot, das ganz offen als gentechnisch verändert deklariert war, verfüttern.

Ohne dieses Futtermittel läuft jedoch nicht viel in der Schweinemast. Zwar verfüttert Altrogge Gerste und Weizen aus eigener Dörentruper Produktion – garantiert gentechnikfrei. Aber Sojaschrot war als Eiweißlieferant für die Schweine kaum zu ersetzen. Früher hat er seine Tiere über Händler an Westfleisch und andere Großschlachthöfe vermarktet.

Das ist inzwischen Vergangenheit, denn es gibt sie, sie lippischen Ferkel und Schweine, die nicht auf Spaltenböden gehalten werden und ohne Gentechnik gemästet werden. Auch gentechikfreies Sojaschrot gibt es!

Allerdings: Fleisch und Wurst in Lippequalität gibt es nicht in Supermärkten, sondern nur bei Lippequalität-Schlachtern. Deswegen achten Sie auf das Lippequalität-Logo in den Läden!

Gentechnikfreie Fleischerzeugnisse in Lippequalität haben auch etwas mit dem Tierschutz zu tun. Die früheren langen Transportwege und -zeiten gehören der Vergangenheit an. Sie haben sich erheblich verkürzt, die Tiere leiden erheblich weniger unter Stress. Das erhöht letztlich auch die Fleischqualität. Lippequalität-Ferkel stammen aus Lippe und Lippequalität-Schweine mussten keinen Autobahnkilometer fahren.
Außerdem: Tierhaltung auf Stroh statt auf Betonspalten, wie sonst üblich. Stroh ist für die Tiere natürlicher, sie fühlen sich wohler. So kann der Käufer an der Fleischtheke mit seiner Entscheidung für glücklichere Schweine sorgen – jedenfalls in Lippe.

Allianzen für Lippe(qualität) schmieden

Eine starke Regionalbewegung wünschte sich Sven Mindermann vor mehr als 50 Mitgliedern und Gästen von Lippequalität auch für Ostwestfalen und Lippe.
Eine starke Regionalbewegung wünschte sich Sven Mindermann vor mehr als 50 Mitgliedern und Gästen von Lippequalität auch für Ostwestfalen und Lippe. (Foto: Wort+Co.)

Mindermann warnt Verbraucher vor Schein-Regionalität

Kreis Lippe. Der Trend ist unbestritten: Verbraucher wollen Produkte aus der Region kaufen, und sie sind zu einem großen Teil auch bereit, für eine höhere regionale Qualität mehr zu bezahlen. Das machte jetzt Sven Mindermann, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Regionalbewegung, auf Einladung des Vereins „Lippequalität“ in Detmold deutlich. Das Problem: Woran lassen sich regionale Produkte zweifelsfrei erkennen?

Mindermann erläuterte, dass auch die großen Ketten im Lebensmitteleinzelhandel angebliche Regionalität als Werbefaktor einsetzten. „Dabei handelt es sich jedoch oft nur um Schein-Regionalität. Objektive Kriterien dafür gibt es zumeist nicht. Und die Verbraucher haben kaum Möglichkeiten, diese Täuschungsversuche als solche zu erkennen.“ Mindermann warb deshalb für ein regionales Gütesiegel, das nicht an Produkte sondern an Organisationen wie Lippequalität vergeben werden könne. Dahinter müssten objektive Kriterien für Regionalität, ein unabhängiges Kontrollsystem und – im Falle von Verstößen – auch wirksame Sanktionen stehen. Eine Idee, die unter den Anwesenden für lebhafte Diskussionen darüber sorgte, ob ein weiteres Siegel sinnvoll sei, oder neben vielen anderen Siegeln und Logos nur zu Verwirrung beim Verbraucher führe.

Mindermann attestierte Lippequalität als Verein für Regionalvermarktung auf einem guten Weg zu sein. Das Rezept, um auch langfristig erfolgreich zu arbeiten, seien „Regionale Allianzen“. Diese benötigten auf der einen Seite ein wirtschaftliches Standbein mit landwirtschaftlichen Betrieben, örtlichem Handwerk, Einzelhandel, regionalen Finanzdienstleistern und anderen mehr. Auf der anderen Seite sei aber auch ein ideelles Standbein nötig, also die Unterstützung durch Politik, Verwaltungen, Kirchen, Naturschutzverbände und Gewerkschaften. Eine Forderung, mit der Mindermann bei Lippequalität auf offene Ohren stieß. Denn die Vereinsmitglieder hatten unmittelbar zuvor in ihrer Jahreshauptversammlung beschlossen, einen Lippequalität-Freundeskreis ins Leben zu rufen. Diesem sollten Unternehmen, Einrichtungen, Verbände und Einzelpersonen beitreten können, die die Ziele von Lippequalität unterstützen, aber sich nicht als Mitglieder engagieren wollen.

„Die Regionalinitiativen müssen raus aus ihrer Nische, öffentliches Bewusstsein für die Regionalidee schaffen und nach neuen Kooperationspartnern suchen“, schrieb Mindermann auch Lippequalität ins Stammbuch. Dabei dürfe die Regionalidee nicht auf Produktion und Verkauf von Lebensmitteln verengt werden. „Wir müssen uns dem Problem wegbrechender Strukturen auf dem Lande und dem demographischen Wandel stellen. Es geht auch um den örtlichen Handwerker, um nachhaltige Energieversorgung vor Ort, um den Erhalt von Schulen auf dem Dorfe und vieles mehr.“ Dabei seien zum Beispiel die örtlichen Sparkassen und Volksbanken mit ihrer regionalen Bindung die geborenen Partner der Regionalbewegung, denn auch sie bräuchten ein wirtschaftlich starkes Umfeld, um selbst erfolgreich zu sein.

„Starke Region ist wichtig“

Setzen auf Qualität: (von links) Günter Puzberg, Volker Schlingmann, Mickel Biere, Herbert Stemme und Mathias Wernicke.
Setzen auf Qualität: (von links) Günter Puzberg, Volker Schlingmann, Mickel Biere, Herbert Stemme und Mathias Wernicke.

Mineralwasserhersteller tritt Lippequalität bei

Horn-Bad Meinberg. „Diese Unterschrift macht uns glücklich.“ Vorsitzender Günter Puzberg ist stolz darauf, dass mit „Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen“ nun auch der einzige lippische Mineralwasserhersteller dem Verein „Lippequalität“ angehört.

Puzberg: „Näher an Lippe kann man nicht sein, als den Namen im Produkt zu tragen.“ Die Zugehörigkeit zu Lippequalität gelte allerdings nur für die drei klassischen Mineralwasser- Produktlinien Bad Meinberger, Externsteinquelle und Forstetal, schränkte Puzberg ein. „Für Mixgetränke, in denen zum Beispiel Zitrone oder Apfelsine enthalten sind, die ja nicht aus unserer Region kommen, gilt dies nicht.“

Für die Firma sei die Aufnahme bei Lippequalität ein gutes Signal, so Volker Schlingmann, Sprecher der Geschäft sführung. „Bei uns ist Qualität ohne hin Praxis, unterliegen wir doch der Mineral- und Tafelwasserverordnung.“ Für Herbert Stemme, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb, ist es wichtig, dass sich die Verbraucher aus der Region bedienen. „Damit leisten sie einen wichtigen Dienst zum Erhalt und zur Stärkung der Region.“

Hinsichtlich einer starken regionalen Wirtschaft sei Lippe leider tendenziell rückständig, so Günter Puzberg. „Es ist aber nicht egal, wo der Euro hingeht. Jeder Euro, der Lippe verlässt, vernichtet Arbeitsplätze. Das darf nicht sein. Ich hoffe deshalb, dass dem heutigen Schritt noch viele weitere folgen.“ Derzeit habe Lippequalität rund 120 Mitglieder. (mab)

Quelle: LIPPISCHE LANDES-ZEITUNG NR. 53, DONNERSTAG, 4. MÄRZ 2010

Lidl folgt Lippequalität: Ohne Gentechnik

Info-Veranstaltung: Regionales Wirtschaften stärken

Kreis Lippe. Unterstützung von ungewohnter Seite hat jetzt der Verein „Lippequalität“ erhalten: Mit Lidl setzt einer der größten deutschen Discounter neuerdings auch auf Regionalprodukte ohne Gentechnik. Wie regionales Wirtschaften funktionieren kann, darüber will Lippequalität in einer öffentlichen Veranstaltung in Detmold informieren.

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Lippische Milch in Lippequalität

Wo wird eigentlich noch lippische Milch produziert und auch abgefüllt? Zum Beispiel in Lemgo, genauer gesagt auf der Luherheide im Norden der Stadt. Hier lagen sich im Westfälischen Krieg gegnerische Armeen auf dem Schlachtfeld gegenüber. Heute liegen hier die glücklichen Milchkühe der Stiftung Eben-Ezer auf den Wiesen des Meierhofs. Der Betrieb wird seit 1999 nach den Richtlinien des Anbauverbandes Bioland kontrolliert-ökologisch bewirtschaftet und gehört zur Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung Eben-Ezer. Damit dient er in erster Linie als Wohn- und Arbeitsstätte für rund 30 Menschen mit Behinderungen, die hier in unmittelbarer Natur und im Umgang mit Tieren leben können.

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Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
+ transparente Produktlinien
+ kein Klärschlamm im Acker

Regionalität:
+ kurze Transportwege
+ Arbeitsplätze und Ausbildung
+ regionale Wertschöpfung

unsere Präsentkartons

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 wird überprüft von der Initiative-S

Lippequalität bedeutet

Qualitätsstandards:
+ Fütterung ohne Gentechnik
+ klare Produktrichtlinien
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+ regionale Wertschöpfung